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Phobos, der innere der beiden Marsmonde, der 1877 von Asaph Hall entdeckt wurde. Auf Bildern der Viking-Sonde aus dem Jahr 1977 erscheint Phobos als ein mit Kratern übersätes Ellipsoid (28 x 20 km). Der größte Krater, Stickney, nimmt mit 10 Kilometern Durchmesser rund ein Drittel der Größe des Mondes ein. Eine Reihe von Streifen, die von Stickney ausgehen, scheinen Brüche zu sein, die beim Einschlag des Objektes entstanden, durch den der Krater gebildet wurde. Daten des Mars Global Surveyor lassen darauf schließen, daß die Oberfläche von einer 1 Meter dicken Staubschicht bedeckt ist. Diese Phobos-Aufnahme aus 1.600 km Entfernung zeigt einen riesigen Krater. Krater Stickney (links) hat 10 km Durchmesser - Der Mond Phobos hat nur etwa 20 km Durchmesser. Gräben und kleine Kraterketten ziehen vom Krater weg. Die Kraterketten sind vermutlich durch die umherfliegenden Trümmer nach dem eigentlichen Einschlag auf Phobos entstanden.
Diese Deimos-Aufnahme des Viking 2-Orbiter zeigt Deimos in ca. 1.400 km Entfernung. Aus dieser Distanz erscheint Deimos viel glatter als sein Brudermond Phobos. Höher aufgelöste Bilder zeigten später ein stärker verkraterte Oberfläche, die vermutlich zum Teil von Regolith bedeckt ist. |