Elongation

 

zur Startseite gehen
Logfile-Report Vormonat Webstatistik aktueller Monat
 Home   Vorstellung   Hinweise   News   Webstatistik   Astro-Tools   Links   Gästebuch   Kontakt   Disclaimer   Impressum

Volltextsuche

  Himmel aktuell 
Himmel  /  Sonne / Planetarium

  Monatshimmel 
Beschreibung Fixsternhimmel
Planetensichtbarkeit
Konstellationen und Ereignisse
Sonne / Mond
Merkur / Venus / Mars
Jupiter / Saturn / Uranus / Neptun
Zwergplaneten / Planetoiden
Kometen / Sternschnuppen
Nachthelligkeit durch den Mond

  Beobachtung 
Jahresvorausschau
Beobachtungsberichte
Fixsternhimmel im Jahreslauf
Teleskop- und Fernglasobjekte

  Die Ausrüstung 
Meine Ausrüstung
10” TS-Orion Dobson
8’’ Hofheim Reisedobson
Justieranleitung
Tuningmaßnahmen
Okularbewertung / Astrofilter
Tipps für Ihre Ausrüstung

  Einsteiger / Grundlagen 
Einsteigerecke
Mondfinsternis
Sonnenfinsternis
Infos über Sterne
Das Sonnensystem
Universum / Milchstraße
Himmelsorientierung
Koordinatensysteme
Nordstern / Asterismus
Sternbildbeschreibungen
Sternkarten und Sternbilder
Kulminationshöhe des Mondes
Dark Sky + Lichtverschmutzung

  Astrowetter 
Wetter- und Wolkenvorhersage

 

Bahnpunkte
Elongation

Grafiken (c) Redshift


Elongation bezeichnet in der Astronomie den Winkelabstand eines Himmelskörpers im Sonnensystem von der Sonne, und zwar von der Erde aus gesehen. Nur für die inneren Planeten Merkur und Venus gibt es eine so genannte maximale Elongation, bei der die größten Winkelabstände von der Sonne, während eines Umlaufs um dieselbe, in Richtung Osten oder Westen erreicht werden, Eine Elongation von 90° heißt Quadratur, eine von 0° Konjunktion und eine von 180° Opposition. Vor einer westlichen Elongation spricht man, wenn der Himmelskörper vor der Sonne aufgeht. Von einer östlichen Elongation spricht man dagegen dann, wenn der Himmelskörper nach der Sonne aufgeht. Der Himmelskörper kann bei einer westlichen Elongation am Morgenhimmel beobchtet werden, bei einer östlichen Elongation hingegen nimmt der irdische Beobachter den Himmelskörper am Abendhimmel wahr.

Die Elongation ist zwar maßgeblich für die vorhandene oder nicht vorhandene Sichtbarkeit eines Himmelskörpers am irdischen Himmelsgewölbe, aber aus einer maximalen Elongation ergibt sich nicht zwangsläufig eine gute Sichtbarkeit des Himmelskörpers von der Erde aus gesehen. Diese Aussage möchte ich an einem Beispiel festmachen. Der Planet Merkur erreicht in unseren Breiten im Sommer und Herbst seine maximale östliche Elongation. Dennoch ist er nicht am Abendhimmel zu beobachten, obwohl diese größer ausfallen als die größten östlichen Elongationen im Frühling oder Winter. Das liegt daran, daß in unseren Breiten die Ekliptik im Sommer und Herbst am Abend sehr flach in Relation zum Horizont steht und Merkur aus eben diesem Grunde bereits während der hellen Dämmerung untergeht. Im Frühling und Winter hingegen geht Merkur schon während der hellen Dämmerung auf.

Eine Seite zurück            Seitenanfang            Eine Seite vor