Monatsinfo Merkur

 

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Der Planet Merkur im Jahresverlauf
alle Angaben gelten für den Ort Boden

Januar: Bescheidene Morgensichtbarkeit ab der zweiten Monatshälfte tief im Südosten stehend.
Februar: Nicht beobachtbar
März: Gegen Monatsende in der Abenddämmerung beobachtbar, knapp über  dem Westhorizont stehend. Am 15.3. größte Helligkeit
April: In den ersten beiden Monatsdritteln in der Abenddämmerung beobachtbar, über dem westnordwestlichen Horizont stehend.
Mai: Nicht beobachtbar
Juni: Nicht beobachtbar
Juli: Nicht beobachtbar
August: Nicht beobachtbar
September: Ab Monatsmitte in der Morgendämmer beobachtbar, über dem östlichen Horizont stehend.
Oktober: Nur noch an den ersten drei Tagen des Monats beobachtbar, tief am östlichen Horizont stehend.
November: Nicht beobachtbar
Dezember: Nicht beobachtbar

Bitte beachten Sie auch die Seite Konjunktionen im aktuellen Jahr, die Ihnen enge Begegnungen zwischen den Planeten und den Planeten mit dem Mond auflistet

Größte östliche Elongation
Abendsichtbarkeit

Untere Konjunktion

Größte westliche Elongation
Morgensichtbarkeit

Obere Konjunktion

09.04.2010
07.08.2010
01.12.2010

04,01,2010
28.04.2010
03.09.2010
20.10.2010

27.01.2010
26.05.2010
19.09.2010

14.03.2010
28.06.2010
07.10.2010

Beginn Rückläufigkeit

Ende Rückläufigkeit

Apogäum

Perigäum

18.04.2010
20.08.2010
10.12.2010

15.01.2010
11.05.2010
12.09.2010
30.12.2010

07.03.2010
29.06.2010
24.10.2010

05.01.2010
01.05.2010
31.08.2010
20.12.2010

Erklärungen: Elongation - Konjunktion - Rückläufigkeit - Apogäum - Perigäum

Wann steht der Planet Merkur über dem Horizont   -   Informationsseite Merkur

Merkur selbst beobachten

Der Planet Merkur steht am Himmel immer sehr nahe bei der Sonne. Unter günstigen Bedingungen kann er am Abendhimmel als relativ heller Stern gesehen werden. Er steht dann in der Richtung, in der die Sonne vorher  untergegangen ist. Für die Morgensichtbarkeit gilt das gleiche, nur geht  Merkur dann  vor der Sonne auf. Sichtbarkeitsangaben liefern Jahrbücher, wie z.B. das Kosmos Himmelsjahr. In einem mittleren bis großen Amateurteleskop  kann Merkur als rundliches oder als sichelförmiges Scheibchen gesehen  werden. Oberflächendetails bleiben dem Hobbyastronomen verborgen.

Merkurtransit

Der sonnennächste Planet Merkur kreist, wie die Venus, innerhalb der Erdbahn. Dabei steht er druchschnittlich alle 116 Tage zwischen Erde und Sonne. Das ist dann die untere Konjunktion. So, wie es nicht bei jedem Neumond eine Sonnenfinsternis gibt, steht auch Merkur nicht bei jeder unteren Konjunktion genau genug zwischen uns und der Sonne. Nur wenn Merkur bei seiner unteren Konjunktion auch die Ebene der Erdbahn passiert, trifft der Merkurschatten die Erde. Von der Erde aus gesehen ist dieser Merkurdurchgang quasi eine ringförmige Sonnenfinsternis. Für die Beobachtung eines solchen Merkurdurchgang vor der Sonne muß ein speziell ausgerüstetes Teleskop verwendet werden. Etwa alle 10 Jahre findet ein solches Ereignis statt. Meist bieten Sternwarten an, diese Durchgänge dort mit beobachten zu können.

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