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Sternschnuppen oder Meteore kann man eigentlich in jeder dunklen Nacht beobachten. Zu bestimmten Zeiten des Jahres treten sie aber häufiger auf als zu anderen Zeiten. Es gibt sehr intensive Meteorströme, intensive und wenig intensive Sternschnuppenströme. Die Höhe über dem Horizont variabel. In der Tabelle finden Sie die wichtigsten Informationen zu den beobachtbaren Sternschnuppenströme, die astronomisch korrekt Meteorströme genannt werden. Sie sind nach dem Datum ihres jeweiligen Maximums sortiert.

Name und Radiant des Meteorstrom

Sichtbar von Datum bis Datum

Datum des Maximum

Rate und ZHR

Quadrantiden / Rinderhirte oder Bärenhüter

1. Januar - 5. Januar

3. Januar

Stark / 120

Delta Cancriden / Krebs

1. Januar - 24. Januar

17. Januar

Schwach / 4

Delta Leoniden / Löwe

15. Februar - 10. März

24. Februar

Schwach / 2

Lyriden / Leier

16. April - 25. April

22. April

Stark / 18

Eta Aquariden / Wassermann

19. April - 28. Mai

6. Mai

Stark / 60

Juni Lyriden / Leier

10. Juni - 21. Juni

15/16. Juni

Mittel / var

Pegasiden / Pegasus

7. Juli  -13. Juli

9. Juli

Schwach / 3

Südliche Delta Aquariden / Wassermann

12. Juli - 19. August

28. Juli

Mittel / 20

Alpha Capricorniden / Steinbock

3. Juli - 15. August

30. Juli

Mittel / 4

Südliche Jota Aquariden / Wassermann

25. Juli - 15. August

4. August

Mittel / 2

Nördliche Delta Aquariden / Wassermann

15. Juli - 25. August

8. August

Mittel / 4

Perseiden / Perseus

17. Juli - 24. August

12. August

Stark / 100

Alpha Aurigiden / Fuhrmann

25. August - 8. September

1. September

Schwach / 7

Draconiden / Drache

6. Oktober - 10. Oktober

8. Oktober

Schwach / var

Delta Aurigiden / Fuhrmann

5. September - 10. Oktober

9. Oktober

Schwach / 5

Orioniden / Orion

2. Oktober - 7. November

21. Oktober

Stark / 23

Südliche Tauriden / Stier

1. Oktober - 25. November

5. November

Mittel / 5

Nördliche Tauriden / Stier

1. Oktober - 25. November

12. November

Mittel / 5

Leoniden / Löwe

14. November - 21. November

17. November

Stark / 20+

Alpha  Monocerotiden / Einhorn

15. November - 25. November

21. November

Schwach / var

Chi Orioniden / Orion

26. November - 15. Dezember

2. Dezember

Schwach / 3

Monocerotiden / Einhorn

27. November - 17. Dezember

9. Dezember

Schwach / 3

Alpha Hydriden / Wasserschlange

3. Dezember - 15. Dezember

12. Dezember

Schwach / 2

Geminiden / Zwillinge

7. Dezember - 17. Dezember

14. Dezember

Stark / 120

Ursiden / Kleiner Bär

17. Dezember - 26. Dezember

22. Dezember

Mittel / 10

  • Rate gibt die Intensität des Meteorstromes an
  • Radiant ist der Punkt am Himmel, von dem die Sternschnuppen-Spuren scheinbar ausstrahlen
  • ZHR gibt an, wieviele Meteore pro Stunde bei besten Beobachtungsbedingungen zu sehen wären, wenn der Radiant genau im Zenit stehen würde. Geht der Radiant gerade auf, liegt also nahe am Horizont, so kalkuliert man mit weniger als der Hälfte der Zenitrate. Ist der Himmel durch irdische Lichtquellen oder den Mond sehr aufgehellt, kalkuliert man zwischen 10% und etwa 60% der Zenitrate.

Informationsseite Meteorschauer / Sternschnuppen / Meteorströme
Sternkarten zum in der Tabelle genannten Radiant finden Sie mit der Tabelle zur Auswahl der Beobachtungszeit

Beobachtungsvoraussetzungen Meteorströme / Sternschnuppen

Da für die Beobachtung von Sternschnuppen keine spezielle optische Ausrüstung erforderlich ist, empfiehlt sich dieses Gebiet der Astronomie auch und gerade für den Einsteiger in die Astronomie. Um die ersten Beobachtungen so erfolgreich wie möglich zu gestalten, sollte man allerdings die nachfolgend aufgeführten und unverzichtbaren Beobachtungsvoraussetzungen beherzigen.

Man achte unbedingt auf die aktuelle Mondphase. Ideal ist es, wenn das Schauermaximum auf den Zeitpunkt des Neumondes fällt. Ist das nicht der Fall, empfiehlt es sich, die Beobachtungszeit vor Mondaufgang oder nach Monduntergang zu wählen. Steht der Mond am Himmel, wird der Himmelshintergrund aufgehellt und die schwächeren Meteore gehen im Mondlicht verloren. Um möglichst viele Sternschnuppen eines Meteorstromes zu beobachten, ist es sehr vorteilhaft, wenn der Radiant des Schauers möglichst hoch am Himmel steht. Als Radiant bezeichnet man den scheinbaren Startpunkt der Sternschnuppen die auch Meteore genannt werden. Der Beobachtungsstandort soll, wie immer bei astronomischen Beobachtungen, möglichst weit von störenden irdischen Lichtquellen entfernt sein. Eine Beobachtung aus dem Stadtzentrum kann nicht so erfolgreich sein wie eine Beobachtung an einem möglichst abgelegenen Ort. Achten Sie auch darauf, daß ein guter Standort über eine ausgezeichnete Rundumsicht verfügen sollte. Dies ist notwendig, damit Bäume oder Häuser nicht einen Teil des Himmels verdecken und dadurch einige Sternschnuppen nicht gesehen werden können. Um die Beobachtungen möglichst angenehm zu gestalten sollte man sich eines Liegestuhls bedienen.  Iin kalten Nächten sind eine Wolldecke oder auch ein Schlafsack kein Luxus, sondern ein erforderliches Hilfsmittel.  Eine Kanne mit heißem Tee oder Kaffee und auch etwas zu essen sind in langen Beobachtungsnächten sehr zu empfehlen. Mit Durst und hungrigem Magen macht keine Beobachtung so richtig Spaß. Die Sternschnuppen scheinen alle einem Punkt, dem Radiant, zu entspringen. Man sollte es unbedingt vermeiden, direkt den Radiant zu beobachten, denn die Meteore die in diesem Gebiet auftauchen ziehen immer nur kurze Spuren oder sie sind sogar punktförmig und damit nicht als Meteore zu erkennen. Unser menschliches Auge registriert besonders gut schnelle Bewegungen. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich das Beobachtungsgebiet etwa 30° vom Radiant entfernt zu wählen.

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