Beobachtbare Planetoiden im aktuellen Monat heller als 8 mag scheinbare Helligkei
Der Planetoid Hebe im aktuellen Monat
Ich stelle Ihnen an dieser Stelle für den Planetoiden Hebe eine Himmelsansicht für die Mitte des Monats zum optimalen Beobachtungszeitpunkt sowie die dazugehörige Aufsuchkarte für den gesamten Beobachtungsmonat zur Verfügung. Die täglichen Ephemeriden habe ich für Sie mit der Software Stargazer’s Almanac for Windows (SAW) errechnet und als PDF-Dokument eingestellt. Bedeutung Textfarbe: sichtbar / schwierig. Alle Angaben gelten für den Ort Boden, alle Zeiten sind in MEZ oder in MESZ während der Dauer der Sommerzeit angegeben. Bitte achten Sie insbesondere auf die Angaben TOpt. (optimierte Beobachtungszeit), TOptH. (optimierte Höhe über dem Horizont) und Stb. (Sternbild in dem sich der Planetoid befindet). Welches Sternbild sich hinter der Abkürzung verbirgt erfahren Sie auf meiner Seite Sternbilder.
Allgemeine Informationen erhalten sie auf meiner Informationsseite Planetoiden/Asteroiden/Kleinplaneten
Ephemeriden ausgewählter Planetoiden für den aktuellen Monat
Für die Ephemeriden habe ich alle Planetoiden/Kleinplaneten ausgewählt, die im Jahresverlauf eine scheinbare Helligkeit von mindestens 9,5 mag erreichen und deren scheinbare Helligkeit im Jahresverlauf nicht unter 12,0 mag absinkt. Außerdem müssen die Planetoiden einen Winkelabstand von der Sonne erreichen, der im Jahresverlauf eine Beobachtung des Kleinplaneten zuläßt. Namentlich handelt es sich für das Jahr 2010 um die nachfolgend genannten Planetoiden/Kleinplaneten: 2 Pallas - 3 Juno - 4 Vesta - 6 Hebe - 7 Iris - 8 Flora - 12 Victoria - 15 Eunomia - 16 Psyche - 23 Thalia - 29 Amphitrite - 39 Laetitia und 532 Herculina. Ergänzend sind noch die beiden Zwergplaneten Ceres und Pluto aufgeführt.
Die täglichen Ephemeriden der im Beobachtungsmonat sichtbaren Kleinplaneten aus der o. g. Liste habe ich für Sie mit der Software Stargazer’s Almanac for Windows (SAW) errechnet und als PDF-Dokument eingestellt. Bedeutung Textfarbe: sichtbar / schwierig. Alle Angaben gelten für den Ort Boden, alle Zeiten sind in MEZ oder in MESZ während der Dauer der Sommerzeit angegeben. Bitte achten Sie insbesondere auf die Angaben TOpt. (optimierte Beobachtungszeit), TOptH. (optimierte Höhe über dem Horizont) und Stb. (Sternbild in dem sich der Kleinplanet befindet). Welches Sternbild sich hinter der Abkürzung verbirgt erfahren Sie auf meiner Seite Sternbilder.
Beobachtungsvoraussetzungen Planetoiden
Um Planetoiden im Teleskop zu sehen, sollten einige wichtige Voraussetzungen erfüllt sein. Erstens sollten die Planetoiden sich am Horizont höher als 10° aufhalten. Darunter sind die horizontnahen Dunstschichten zu störend, um einen Blick auf die Beobachtungsobjekte zu ermöglichen. Als zweites sollte mindestens die nautische Dämmerung gegeben sein. Dies bedeutet, das sich die Sonne mindestens 12° unterhalb des Horizont befinden muß. Und als dritte Voraussetzung sollte sich auch das Mondlicht nicht störend auswirken. Als beste Beobachtungszeit bieten sich daher die Nächte rund um den Neumond für eine erfolgreiche Beobachtung an.
Planetoiden und die Amateurastronomie
Angesichts der großen Anzahl der Objekte ist die IAU (Internationale Astronomische Union) nach wie vor auf die Beobachtungen von Amateurastronomen angewiesen. Allerdings muß erwähnt werden, daß die IAU relativ hohe Ansprüche an die Ausrüstung und die Ausdauer des Beobachters von Planetoiden stellt, um wissenschaftlich auswertbare Daten zu erhalten. Gute Kenntnisse der Himmelsmechanik, ein größeres Teleskop und eine speziell für die Astronomie gebaute CCD-Kamera sowie die Möglichkeit der Auswertung der Beobachtungsdaten am Computer sind unabdingbare Voraussetzung, Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, können die eigenen Beobachtungen bei der IAU als wertvoller Beitrag anerkannt werden. Ist dies der Fall, so kann nach einer Weile der fleißige Astronom damit belohnt werden, daß ein Planetoid seinen Namen trägt.
Wer selbst einmal nach einem Planetoiden Ausschau halten möchte, der benötigt ein Astronomieprogramm, das sich auf die Produktion sehr genauer Sternkarten spezialisiert hat. Es sollte mindestens die hellsten Planetoiden kennen und in diese auch in die Sternkarten einzeichnen können. Besser wäre es, wenn der Hobbyastronom im Programm irgend einen der vielen Planetoiden auswählen und sich eine Aufsuchkarte anzeigen oder drucken lassen könnte. Für wirkliche Planetoidenjäger wäre es außerdem erforderlich, daß das Programm die Koordinaten mit den neusten Bahndaten berechnen könnte. Das Astro-Programm müßte sich also die jeweils neuesten Daten aus dem Internet ziehen und integrieren können. Dann müssen nach diesen Daten die Darstellung am Monitor und der Sternkartenausdruck erfolgen.
Alle diese Voraussetzungen erfüllt die Spezial-Astro-Software EasySky, die ein wahrer Spezialist für den Bereich der professionelle Planetoidenbeobachtung und Vermessung ist. Daher möchte ich Ihnen EasySky für diesen Astronomie-Bereich sehr empfehlen. Den Verweis auf die Easy-Sky Homepage finden Sie auf der Linkseite unter der Rubrik Astronomie mit dem PC / Palm, links oben
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