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PDF-Dokumente der Ephemeriden der Zwergplaneten mit optimalen Beobachtungszeiten und Beobachtungshöhen sowie der scheinbaren Helligkeiten in mag
Die PDF-Dokumente wurden erstellt mit SAW (Stargazer’s Almanac for Windows). Für andere Orte ergeben sich abweichende Zeiten. Bedeutung der Textfarben in den PDF-Dokumenten der Ephemeriden: sichtbar / schwierig / unbeobachtbar. Alle Angaben gelten für den Ort Boden, alle Zeiten sind in MEZ oder in MESZ während der Dauer der Sommerzeit angegeben. Bitte achten Sie insbesondere auf die Angaben TOpt. (optimierte Beobachtungszeit), TOptH. (optimierte Höhe über dem Horizont) und Stb. (Sternbild in dem sich der Kleinplanet befindet). Welches Sternbild sich hinter der Abkürzung verbirgt erfahren Sie auf meiner Seite Sternbilder.
Weitere Infos finden sie auf der Seite Planetensichtbarkeit. Allgemeine Informationen finden sie auf der Ceres-Seite und der Pluto-Seite.
Zwergplaneten selbst beobachten
Um Pluto oder Ceres im Teleskop zu sehen, sollten einige wichtige Voraussetzungen erfüllt sein. Erstens sollten die Zwergplaneten sich am Horizont höher als 10° aufhalten. Darunter sind die horizontnahen Dunstschichten zu störend für eine erfolgreiche Beobachtung. Als zweites sollte mindestens die nautische Dämmerung gegeben sein. Dies bedeutet, das sich die Sonne mindestens 12° unterhalb des Horizont befinden muß. Und als dritte Voraussetzung sollte sich auch das Mondlicht nicht störend auswirken. Als beste Beobachtungszeit bieten sich daher die Nächte rund um Neumond für eine erfolgreiche Beobachtung an.
Um den Zwergplaneten Ceres am Himmel zu sichten, benötigt man kein großes Teleskop. Zu empfehlen ist ein Spiegeldurchmesser von etwa 8’’, was 20 cm entspricht. Um Ceres eindeutig zu identifizieren, braucht man eine Sternkarte oder ein Astronomieprogramm. Als Grenzgröße für beide Hilfsmittel sollten 9,0 mag ausreichen. Zur Identifikation des Zwergplaneten muß man sich Aufsuchkarten anfertigen.
Der Zwergplanet Pluto erscheint als so schwaches Sternchen, daß er nur in großen Amateurteleskopen wie ein Sternchen zu sehen ist. Das Teleskop sollte mindestens 25 cm Spiegeldurchmesser (10’’) haben. In einem solchen Teleskop sieht man aber so viele, auch sehr lichtschwache Sterne, daß es eine echte Herausforderung ist, Pluto unter den vielen Sternen sicher zu identifizieren. Dazu braucht man eine Sternkarte oder ein PC-Programm, daß auch noch Sterne bis 15 mag scheinbarer Helligkeit zeigen kann. Zur Identifikation des Zwergplaneten muß man sich Aufsuchkarten anfertigen.
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