Bitte beachten Sie unbedingt, daß die Sonne niemals ohne die Verwendung geeigneter, speziell dazu entwickelter Filter betrachtet werden darf. Dies gilt erst recht bei der Verwendung von optischen Geräten, wozu auch schon ein Opernglas oder Fernglas zählt. Wer diesen Grundsatz nicht beachtet, verliert sofort und unumkehrbar sein Augenlicht.
Sonne am 12.09.2011 Das Bild gibt sehr schön meinen Beobachtungseindruck mit dem TS Orion Dobson wieder! Ausschnitt aus dem AIA Sonnenbild von der SDO Seite der NASA (Public Domain)
TeleVue Plössl 32 mm TeleVue Radian 12 mm TeleVue Radian 8 mm TeleVue Radian 6 mm TeleVue Radian 4 mm Sonnenfilter-Folie Bader AstroSolar
Beobachtungsort:
Wiese neben unserem Haus
Himmel
Leicht bewölkter Himmel mit sonnigen Abschnitten
Beschreibung:
Ich habe am frühen Morgen auf meiner Sonnenseite festgestellt, daß die Sonne einen ziemlich großen Sonnenfleck aufwies. Der Sonnenfleck hatte die Nummer 1289. Also habe ich während einem sonnigen Abschnitt die Sonne in meinem Zeiss Fernglas, bestückt mit der Baader Sonnenfolie vor den Objektiven, angesehen. Der Sonnenfleck hat so eine Art Hof um sich herum. Er ist heller als die Sonnenflecken aber dunkler als die Sonne. Danach habe ich meinen Dobson für die Sonnenbeobachtung vorbereitet und anschließend mit diesem Teleskop weiterbeobachtet. Angefangen habe ich mit dem 32’er Plössl-Okular bei 38-facher Vergrößerung. Ein schöner Eindruck, die Sonne scheint am Himmel zu schweben. Auch die vielen kleineren Sonnenflecken sind genau und mit viel Kontrast zu sehen. Dann habe ich das 12’er bei 100-facher Vergrößerung benutzt. Die Sonne ist größer, aber noch vollständig im Okular. Die kleinen Sonnenflecken erscheinen deutlicher und erste Details am großen Sonnenfleck sind sichtbar. Im Anschluß beobachte ich dann mit den weiteren, oben genannten Okularen. Dabei steigere ich die Vergrößerung bis 300-fach. Das Bild im Okular ist auch bei dieser Vergrößerung noch ausgesprochen gut und kontrastreich, so daß ich immer feinere Details erkennen kann. Es ist ein wahres Vergnügen, die feinen Fransen am Rand des großen Sonnenfleck zu beobachten. Selbst die helleren Gebiete um die beiden dunklen Flecken herum zeigen mir die schönen Details ihrer feingliedrigen Struktur. Weit über eine Stunde lang zieht mich dieses Bild der Sonne in seinen Bann.
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