|
Himmelsübersicht Januar
Die Grafik Sternkarte der Himmelsübersicht und die textliche Himmelsbeschreibung gelten für den ersten Tag des Monats um 23 Uhr MEZ und für die geografische Breite und Länge von Boden (50,5°N / 7,9°O). Zur Monatsmitte gelten die Angaben für 22 Uhr MEZ, am Monatsende für 21 Uhr MEZ. Informationen zu Sonne, Mond, Planeten, Zwergplaneten, Planetoiden, Kometen und Sternschnuppen sowie zur Planetensichtbarkeit können Sie mit Hilfe der linken Navigationsleiste (Monats- / Jahreshimmel) abrufen. Die Sternkarte der Himmelsübersicht habe ich mit dem Freeware-Planetarium Cartes du Ciel (CdC) erstellt. Die Himmelsansichten der Horizonte wurden von mir mit Hilfe des der Planetariumsoftware Stellarium, die ebenfalls als Freeware erhältlich ist.
Große Darstellung der Sternkarte Himmelsübersicht Himmelsansicht Horizont: Nord - Ost - Süd - West Sternbildkarten Dokumentformat PDF Himmelsbeschreibung andere Zeiten
Himmelsbeschreibung Januar
Der abendliche Winterhimmel ist besonders reich an hellen Sternen. Zu keiner anderen Jahreszeit bietet der abendliche Sternenhimmel auf der Nordhalbkugel der Erde einen so schönen Anblick. Auch die Milchstraße schmückt den Winterhimmel. Allerdings sieht man ihr zart schimmerndes Lichtband nur unter einem dunklen Landhimmel. Das Band der Milchstraße zieht sich vom Südosten durch den Zenit zum Nordwesthorizont. Beginnen wir die Himmelsbeschreibung im Zenit, so fällt dort das Sternbild Fuhrmann ins Auge, mit seinem hellsten Stern Kapella. Der Fuhrmann ist relativ leicht zu erkennen, Er ist ein Fünfeck und Kapella steht an der Spitze. Daran schließt sich hoch in südlicher Richtung das Sternbild Stier an. Der hellste Stern im Stier ist Aldebaran. Er leuchtet deutlich rötlich. Aldebaran befindet sich mitten in einem offen Sternhaufen, den Hyaden. Auch der offene Sternhaufen der Plejaden, auch Siebengestirn genannt, befindet sich im Stier. Unterhalb des Sternbild Stier schließt sich halbhoch im Süden das wahrscheinlich bekannteste Sternbild des Winterhimmels, der Orion an. Die beiden hellsten Sterne im Orion sind Beteigeuze und Rigel. Beteigeuze leuchtet rötlich, Rigel dagegen bläulich. Unterhalb der drei Gürtelsterne befindet sich der sehr bekannte Orion-Nebel. In der direkten Nachbarschaft Orions sind die beiden himmlichen Hunde zu finden. Dabei handelt es sich um die beiden Sternbilder Großer Hund und Kleiner Hund. Im Großen Hund finden wir Sirius als Hauptstern. Sirius ist mit 1,5 mag der hellste Fixstern am Himmelszelt. Der hellste Stern im Kleinen Hund ist Prokyon. In östlicher Richtung ziemlich Zenitnah finden wir das Sternbild Zwillinge, das aus zwei Sternketten besteht. Die beiden hellsten Sterne in den Zwillingen heißen Kastor und Pollux. Dem Sternbild Zwillingen folgt dem in östlicher Richtung das lichtschwache Sternbild Krebs mit dem offenen Sternhaufen Krippe. Halbhoch in östlicher Richtung sind die beiden himmlichen Löwen zu finden. Diese beiden Sternbilder heißen Löwe und Kleiner Löwe. Kommen wir nun zur westlichen Himmelsrichtung. Zenitnah leuchtet dort das Sternbild Kassiopeia, das auch den Namen Himmels-W trägt und zum auffinden des Polarstern dienen kann. Halbhoch im Westen und in der direkten Nachbarschaft zum Himmels-W befinden sich dann die beiden Sternbilder Pegasus und Andromeda. Weiter in Richtung Westen und fast im Zenit ist dann das Sternbild Pegasus zu finden. In nördlicher Richtung befinden sich die beiden zirkumpolaren Sternbilder Großer Bär und Kleiner Bär. Im kleinen Bär ist der Nordstern, Polaris, zu finden. Und in nordwestlicher Richtung ist zur Zeit das Sternbild Schwan zu finden mit seinem Hauptstern Deneb. In Richtung Südwesten finden wir die sehr lichtschwachen Sternbilder Walfisch und Fluß Eridanus.
Meine Empfehlungen für ausgesuchte Beobachtungsobjekte im Winter
|