Äquinox
Einer der beiden Punkte, an denen der Himmelsäquator die Ekliptik schneidet oder auch die Zeitpunkte, zu denen die Sonne durch einen der beiden Punkte geht. Die Sonne geht im nördlichen Frühlingsäquinox vom Süden zum Norden und im nördlichen Herbstäquinox vom Norden in den Süden (21. März und 23. September). Dann ist auch der Zeitpunkt der Tagundnachtgleiche gegeben. Die Position des nördlichen Frühlingsäquinox nennt man traditionell auch den Widderpunkt, er wird oft durch das Symbol für Widder repräsentiert. Durch die Präzession hat sich jedoch dieser Punkt langsam verschoben, so dass er zur Zeit in dem angrenzenden Sternbild Fische liegt.
Grafik: (c) Redshift
Sonnenwende
Die Sonnenwende liegt an jenen beiden Punkte der Ekliptik, an denen die Sonne ihre höchste bzw. niedrigste Deklination erreicht. Sie liegen etwa auf halbem Weg zwischen Frühlings- und Herbst-Äquinox. Die Sonnenwende findet am 21. Juni und am 21. Dezember statt. Während der Sommersonnenwende erreicht die Sonne ihren höchsten Stand am Himmel; zu dieser Zeit sind auch die Tage am längsten. Während der Wintersonnenwende kommt die Sonne am wenigsten über den Horizont; auch die Tage sind dann besonders kurz. Der Sommersonnenwende auf der Nordhalbkugel der Erde (im Juni) entspricht die Wintersonnenwende auf der Südhalbkugel und umgekehrt.
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