Mondphasen und Mondlagen im Februar

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Mondbild (c) NASA

Ephemeriden

 

  Neumond

08.02.

       Libration West

13.02.

       Größte Nordbreite

20.02.

       Erdnähe / Perigäum

07.02.

       Aufsteigender Knoten

13.02.

  Letztes Viertel

02.02.

       Größte Südbreite

07.02.

  Vollmond

24.02.

       Libration Ost

01.02.

  Erstes Viertel

16.02.

       Erdferne / Apogäum

20.02.

       Absteigender Knoten

28.02.

Geordnet nach Mondphasen   -   Monderscheinungen nach Zeiten geordnet auf der Seite Konstellationen   -   Quelle: Kosmos Himmelsjahr
 

 

Neumond
Der Mond steht für uns unsichtbar am Taghimmel
Der Mond steht von uns aus gesehen in Richtung zur Sonne. Deshalb sehen wir seine Nachtseite, und er geht mit der Sonne auf und unter. Die Nacht bleibt mondlos.

Zunehmende Sichel
Der Mond ist ab Vormittag bis am Abend zu sehen
Nach Neumond entfernt sich der Mond von der Sonne. Er geht deshalb erst nach der Sonne unter und die Mondsichel wird für uns in der Abenddämmerung sichtbar. Wir sehen erst nur ein wenig von der Tagseite des Mondes, die Mondsichel. Aber auch die in der Mondnacht liegenden Gebiete sind nicht ganz unsichtbar. Das von der Erde reflektierte Licht der Sonne beleuchtet auch diese Gebiete, so dass der Rest des Mondes in einem schwachen aschfahlen Licht am Himmel erscheint.

Erstes Viertel (Halbmond)
Der Mond ist ab Mittags bis Mitternacht zu sehen
Man sieht von der Erde aus die Hälfte der uns zugewandten Seite des Mondes. Die Tag-Nachtgrenze verläuft mitten durch die Tagseite des Mond. Der Mond geht etwa zu Mittag auf und in etwa um Mitternacht unter. Bei klarerem Himmel kann man den Mond schon in den Nachmittagsstunden erkennen. Der Mond steht dann etwa 90° von der Sonne entfernt. Wenn die Sonne unter geht steht der Mond ungefähr in südlicher Richtung. Die zweite Nachthälfte bleibt mondlos.

Zunehmender Mond
Der Mond ist ab Nachmittags bis nach Mitternacht zu sehen
Jetzt befindet sich der Mond von der Sonne aus betrachtet weiter entfernt als die Erde. Die Mondhelligkeit steigt für uns schrittweise beträchtlich an und erhellt die Abendstunden bis nach Mitternacht.


Die Mondphasen

Grafik nach einer Vorlage aus dem Buch “Der neue Kosmos Himmelsführer” (c) Toni Mayer

Vollmond
Der Mond ist die ganze Nacht zu sehen
Der Vollmond steht während dieser Mondphase der Sonne gegenüber und er ist von der Sonne aus gesehen hinter der Erde. Die gesamte der Erde zugewandte Mondhälfte steht voll im Sonnenlicht. Bei Sonnenuntergang geht der Mond auf und erst bei Sonnenaufgang geht er wieder unter.

Abnehmender Mond
Der Mond ist von vor Mitternacht bis zum Vormittag zu sehen
Nach Vollmond verspäten sich die Mondaufgänge wieder, deshalb bleiben die ersten Nachtstunden mondlos. Man kann den Mond dann bei klaren Himmel auch noch nach Sonnenaufgang am Morgenhimmel sehen.

Letztes Viertel (Halbmond)
Der Mond ist von Mitternacht bis zum Mittag zu sehen
Der abnehmende Halbmond geht in etwa Mitternachts auf und bleibt bis zum Mittag am Himmel sichtbar. Er bildet während dieser Mondphase einen rechten Winkel zwischen Sonne und Erde, so daß wir direkt auf der Terminatorebene des Monds liegen: Der Mond scheint durch eine Gerade zweigeteilt zu sein, nämlich in eine beleuchtete und eine unbeleuchtete Seite.

Abnehmende Sichel
Der Mond ist vom Morgen bis Nachmittags zu sehen
Jetzt fehlen nur noch ein paar Tage bis Neumond, der Mond geht erst in den frühen Morgenstunden auf und ist als Sichel in der Morgendämmerung zu sehen. Fast die ganze Nacht bleibt dann mondlos. Etwa zwei Tage nach dem abnehmenden Halbmond sehen wir die gesamte Mondscheibe in einem aschgrauen Farbton am Himmel stehen. Das kommt daher, weil die vom Mond aus gesehen nun fast voll beleuchtete Erde dieses Licht zurückreflektiert und so die Mondoberfläche stark aufhellt.

Knoten und Breite
Stellung des Mondes im Bezug auf die scheinbare Sonnenbahn (Ekliptik)
Aufsteigender Knoten: Der Mond überschreitet die Ekliptik nach Norden
Absteigender Knoten: Der Mond überschreitet die Ekliptik nach Süden
Größte Nordbreite: Der Mond steht am weitesten in nördlicher Richtung von der Ekliptik entfernt
Größte Südbreite: Der Mond steht am weitesten in südlicher Richtung von der Ekliptik entfernt

Libration
Wir sehen etwa 60 Prozent der Mondoberfläche
Während eines Umlaufes des Mondes um die Erde dreht sich der Mond auch einmal um seine eigene Achse. Dadurch hat noch kein Mensch die Rückseite des Mondes von der Erde aus sehen können. Der Mond zeigt uns immer nur die uns zugewandte Seite. Bei seinem Lauf um die Erde und um sich selbst gerät der Mond aber immer ein wenig aus dem Takt, weil seine Bahngeschwindigkeit ungleichförmig verläuft. Dadurch schwingt der Mond ein wenig hin und her. Das nennt man Libration in der Länge. Nun ist die Mondachse aber auch noch etwa 6,5° aus der Bahnebene gekippt. Dadurch zeigt er uns mal ein wenig mehr von seiner Nordhalbkugel und mal ein wenig mehr von seiner Südhalbkugel. Dies kann man in etwa mit den Jahreszeiten auf der Erde vergleichen. Diesen Effekt nennt man dann Libration in der Breite. Im Ergebnis der beiden Librationsbewegungen können wir deshalb etwa 60% der Mondoberfläche sehen.

Libration Nord:

Sie ist bei größter Südbreite erreicht und die Nordhalbkugel des Mondes ist uns ein klein wenig mehr zugedreht

Libration Süd:

Sie ist bei größter Nordbreite erreicht und die Südhalbkugel des Mondes ist uns ein klein wenig mehr zugedreht

Libration West:

Der Westrand des Mondes ist uns zugekehrt und das Mare Crisium zeigt sich randfern während das Mare Smythii sichtbar wird

Libration Ost:

Der Ostrand des Mondes ist uns zugekehrt und das Mare Crisium rückt an den Westrand während sich im Osten der Ringwall Grimaldi randfern zeigt und das Mare Orientale gut sichtbar wird

Apogäum und Perigäum
Erdferne und Erdnähe des Mondes zur Erde
Da der Mond in einer elliptischen Bahn um die Erde wandert, ist sein Abstand nicht immer gleich groß. Seine mittlere Entfernung von der Erde beträgt 384.000 km, seine größte Entfernung (Apogäum) dagegen 406.700 km und bei seiner kleinsten Annäherung (Perigäum) an die Erde beträgt sein Abstand nur 356.500 km.

Mondfinsternis
So entsteht und verläuft eine Mondfinsternis
Mondfinsternisse kann  es nur bei Vollmond geben weil sich der Mond nur dann in der Nähe der Verlängerung der Verbindungslinie Sonne-Erde vorbeibewegt. Er tritt dann ein in den Schatten der Erde und verfärbt sich rötlich. Eine Mondfinsternis ist von etwa der halben Welt zu sehen. Der Mond muß sich dabei natürlich über dem Horizont befinden. Das ist überall dort der Fall, wo die Sonne untergegangen ist. Mondfinsternisse können von Beginn bis zum Ende bis zu 6 Stunden dauern. Wie dunkel die Mondscheibe während der Finsternisphase wird, ist allein von der Erdatmosphäre abhängig. Das rote Licht wird nämlich in der Erdatmosphäre mehr gebrochen als das Licht der anderen Farben. Selbst bei einer Mondfinsternis wird der Mond leicht durch das von der Erde reflektierte Licht erleuchtet - der Mond erscheint während der Phase der Verfinsterung in einer rötlichen Farbe. Man hat beobachtet, daß in Jahren nach starken Vulkanausbrüchen die Mondfinsternisse dunkler erscheinen, weil die sich in der Atmosphäre befindliche Asche das Sonnenlicht etwas abdunkelt.

Mondansichten bei einer Mondfinsternis

(c) Andreas Dumm

Stand Sonne, Erde, Mond bei einer Mondfinsternsi

(c) Redshift