Ich heiße Toni Mayer und wohne im Westerwald, in der Nähe von Montabaur.
Ich bin 1954 geboren, verheiratet und habe drei Töchter.
Ich arbeite seit dem 01.10.1972 in wechselnden Funktionen für die Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG
Zu meinem beruflichen Werdegang kann ich Ihnen folgendes erzählen:
- Besuch der Grund- und Hauptschule bis zur 9. Klasse - Lehre zum Verkäufer und Einzelhandelskaufmann bei der Kaufhof AG Koblenz Abschluß: Kaufmannsgehilfenbrief - Nach der Lehre Wechsel zur Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG in Koblenz. Beschäftigt wurde ich als kaufmännischer Angestellter in den Bereichen Lebens- und Sachversicherung sowie Bausparkasse - Ausbildung zum praktischen Betriebswirt beim Berufsfortbildungswerk des DGB Abschluß: Institutsinterne Abschlußprüfung, praktischer Betriebswirt - Fernstudium Vesicherungsfachwirt beim Dr. Gabler Verlag Abschluß: Institutsinterne Abschlußprüfung Versicherungsfachwirt Keine Abschlußprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Den Titel "Versicherungsfachwirt" darf ich daher nicht führen - Änderung des Tätigkeitsfeldes bei der Volksfürsorge Beschäftigt jetzt als Kundenberater in der Kundenberatung der Geschäftsstellen Koblenz und Neuwied - Änderung des Tätigkeitsfeldes bei der Volksfürsorge Seit 1993 arbeite ich nicht mehr als Kundenberater sondern als EDV-Trainer. Da die Ausbildung meiner Kolleginnen und Kollegen an ihrem Arbeitsplatz oder Standort erfolgt, bedingt meine Arbeit eine intensive Reisetätigkeit.
Meinen astronomischen Werdegang beschreibe ich nachfolgend:
Die Sterne haben mich schon recht früh begeistert, obwohl meine Eltern und die sonstigen Erwachsenen, die mein Leben zu dieser Zeit begleitet haben, kein Interesse daran hatten. Trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - ist das Interesse am Himmel immer größer geworden.
Es war einfach wunderschön Abends in den Himmel zu sehen und sich an den funkelnden Sternen zu erfreuen. Besonders die Milchstrasse mit ihren unendlich vielen funkelnden und strahlenden kleinen Punkten zog mich in ihren Bann.
Dann habe ich mein erstes Fernglas in die Hände bekommen. Ein ganz altes. Ich glaube es war ein 5 x 30, oder so. Und was ich jetzt schon alles mehr, besser, heller und detailreicher sehen konnte hat mich begeistert. Wann immer ich konnte stand ich mit meinem Fernglas im Garten und sah mir die kleinen funkelnden Diamanten am Himmel an. Ich hatte als Kind und während meiner Jugendzeit das große Glück, einen schönen, dunklen Himmel zu genießen.
Zwischenzeitlich hatte sich auch mein Interesse an der Vogelwelt entwickelt, und auch dafür war das Fernglas bestens geeignet.
Dann kam ein kleines Kaufhaus-Zoomfernrohr. Man konnte damit bis auf 20-fach vergrößern, aber das Bild war doch ein wenig flau und kontrastarm. Aber das war mir damals nicht bewußt und so störte es mich auch nicht. Mit diesem kleinen Instrument ging ich mit Vorliebe auf dem Mond spazieren. Es zeigte schon etliche Details, und ich erinnere mich heute noch daran, wie schön es insbesondere war, den Mondrand zu beobachten.
Später schliefen beide Hobbys ein wenig ein, weil der Alltag einfach keine Zeit mehr für Hobbys übrig ließ.
Aber lesen, lesen kann man eigentlich immer und überall. Und so kam es, dass ich mir langsam eine kleine Sammlung astronomischer Bücher zulegte. Und natürlich auch einige Vogel-Bestimmungsbücher.
1997 habe ich mir das Carl Zeiss Fernglas zugelegt. Ein ausgesprochen edles Teil mit einer fantastischen Abbildungsqualität. Ich hatte wieder ein wenig mehr Zeit, und mit diesem Gerät konnte ich meinen beiden Hobbys nachgehen. Deshalb hatte ich mir auch zunächst ein Fernglas und noch kein Teleskop angeschafft. Ein Kompromis, mit dem sich gut leben ließ.
Pünktlich zum Jahrtausendwechsel habe ich mir mein lang ersehntes, erstes richtige Teleskop angeschafft. Ich entschied mich damals für ein Computerteleskop. Das hörte sich ja sehr gut an. Zwei Sterne anvisieren und schon fährt das Instrument alle Objekte am Himmel an, die man sehen will. Soweit die Theorie. In der Praxis lief es dann nicht ganz so gut. Da ich aber noch keine Kontakte zu anderen Hobby-Astronomen hatte, und es sich für mich recht schwierig darstellte mit dem Teleskop auch das zu finden, was ich sehen wollte, war dies ein weiteres Argument für das Computerteleskop. Der Astronomie Händler aus dem Sauerland bestärkte mich dann auch darin, mir eben dieses NexStar 5, inkl. Computer-Hand-Controller und 1 1/4" Zenitprisma anzuschaffen. Ein weiterer Vorteil sei es, dass man mit diesem Teleskop jede kleine Wolkenlücke ausnutzen könne, weil das Instrument nicht auskühlen müsse, so der Verkäufer. Auch das war nur die halbe Wahrheit, wie ich heute weiß. Nun ja, ich habe mit dem Nexstar 5 trotz alle dem viele schöne Beobachtungsnächte erlebt, die mir viel Freude bereitet haben. Jedes Teleskop hat ja bekanntlich seinen Himmel. Später erwies es sich als Nachteil, dieses Teleskop gewählt zu haben. Ich beschäftigte mich im Grunde genommen mehr mit dem Computer als mit dem wahren Himmel. Ich mußte ja nicht wissen, wo das eine odere Objekt am Himmel zu finden war. Diese Arbeit nahm mir der eingebaute Computer ja ab.
Dann habe ich Frank Alzen kennen gelernt. Er ist - wie ich jetzt auch - Mitglied bei den Sternfreuden Diez. Er hat mich überredet, doch mal mit meinem Nexstar und der übrigen Ausrüstung zur Sternwarte nach Diez zu kommen. Dort könnte ich gemeinsam mit ihm und anderen Hobbyastronomen den Himmel beobachten. Das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen. Und richtig, es machte einfach viel mehr Spaß mit anderen zu spechteln (beabachten) als alleine. Und es ist auch sehr lehrreich, wenn man mal ausprobieren kann, was durch andere Teleskope zu sehen ist. Allmählich war der Samstag Abend zum spechteln reserviert. Und die Mannen von der Sternwarte, allen voran Stephan Grün, waren auch sehr nett. Sie erklärten alles geduldig und immer wieder, und zwar so, dass ich es auch verstehen und umsetzen konnte. Eines Abends habe ich dann René Eufinger kennen gelernt. Er besitzt einen 8" f6 Dobson. Rene hat sich sehr viel Zeit genommen, mir dieses Instrument zu erklären, und mich bei meinen ersten Beobachtungsversuchen mit diesem ungewohnten Teleskoptyp geduldig unterstützt. Und so kam es, dass ich mich entschieden habe, Mitglied bei den Sternfreunden Diez zu werden. Nachdem ich dann noch mehrmals mit Dobson´s üben konnte, kam in mir der Wunsch auf, mir ein Teleskop mit größerer Öffnung anzuschaffen. Und zwar ein Dobson, weil man mit einem solchen Instrument die größte Öffnung fürs Geld bekommt. Das NexStar 5 habe ich beim Kauf des Dobson bei Herrn Glitscher in Darmstadt in Zahlung gegeben. Er ist ein fairer, ausgesprochen netter und geduldiger Astro-Händler. Ihm gehört die Firma 3rd Planet. Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen. Herr Glitscher ist Partner der Firma Teleskop-Service Ransburg GmbH. Und so kann ich mit dem ortsnahen und guten Service meines Asto-Händlers auch auf das vielseitige Sortiment von Herrn Ransburg zugreifen. Meine Ausrüstung ist nun für´s erste komplett. Oder doch noch nicht so ganz. Ich muß meine Okulare noch anders zusammenstellen. Aber darüber erfahren Sie mehr auf der Seite Ausrüstung. Ich habe mich noch nicht festgelegt, ob ich mich einem Beobachtungsschwerpunkt wie z.B. den Planeten oder DeepSky widme, oder ob ich ein Allrounder bleiben werde. Fest steht aber auf jeden Fall, dass es mir viel Spaß bereitet mit dieser neuen Ausrüstung zu beobachten. Ich empfinde es noch als Herausforderung, die verschiedenen Objekte am Himmel zu suchen und es bereitet mir immer eine gewisse Befriedigung, wenn ich sie dann nach mehr oder weniger langem suchen auch gefunden habe. Mit dem Dobson beschäftige ich mich automatisch mit dem Himmel und nicht mehr mit einem Computer. Alles in allem habe ich es nicht bereut, auf diesen 10" TS-Dobson umgestiegen zu sein. Außerdem habe ich mit diesem Modell immer noch alle Möglichkeiten eines weiteren Systemausbaus. Da käme in erster Linie mal die Anschaffung einer parallaktischen Montierung mit Steuerung in beiden Achsen auf einem guten Stativ in Frage.
Mal abwarten, was sich zukünftig noch so alles tun wird.
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