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Objekte für Feldstecher und Fernrohr
Für den Einsteiger in die Astronomie empfiehlt es sich, nicht gleich mit einem größeren Teleskop und starker Vergrößerung mit den Beobachtungen zu beginnen. Bei Planeten und Mond mag eine hohe Vergrößerung ganz nützlich sein, bei so genannten "Deep-Sky-Objekten" (engl.: "tiefer Himmel"), also Objekten, weit außerhalb unseres Sonnensystems wie offene und kugelförmige Sternhaufen, leuchtende Gasnebel oder gar ferne Milchstraßensysteme, sollte man eine geringere Vergrößerung bei größerem Gesichtsfeld wählen.
Wer noch überhaupt keine Erfahrung in der Beobachtung des gestirnten Himmels mit optischen Geräten hat, sollte zuallererst mit einem Fernglas am Sternenhimmel völlig entspannt spazieren sehen und sich nicht mit einem Teleskop herumplagen. So mancher gibt enttäuscht auf, wenn er bei starker Vergrößerung im Fernrohr nur einige verwaschene Lichtpunkte sieht. Die Wunder der Sternenwelt offenbaren sich eher in einem lichtstarken Fernglas mit großem Gesichtsfeld. Dies gilt natürlich nicht für erfahrene Beobachter, die beispielsweise die Leistungsfähigkeit ihres neu erworbenen Fernrohrs an engen Doppelsternen testen wollen.
Wer mit einem Feldstecher den Sternenhimmel beobachtet, wird bald feststellen, dass ein stabiles Stativ von Vorteil ist. Nur sehr kleine Ferngläser, so genannte Operngläser, sind so leicht, dass man ohne Stativ auskommt. Bei mittleren bis größeren Feldstechern oder "Binokularen", wie sie auch genannt werden, ermüdet freihändiges Beobachten schon nach kurzer Zeit. Man beginnt zu zittern und die Sterne tanzen im Gesichtsfeld herum. Ab etwa zehnfacher Vergrößerung ist ein Stativ unabdingbar, schließlich vergrößert das Instrument die Zitterbewegung ebenfalls.
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Frühlingsobjekte Februar bis April
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Sommerobjekte Mai bis Juli
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Herbstobjekte August bis Oktober
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Winterobjekte November bis Januar
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Sternbildgrafiken erstellt mit Cartes du Ciel (c) Toni Mayer
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