Neptunmonde

 
 Aktueller Himmel

  Himmel
  Planetarium
  Sonne
  Polarlicht
  Weltraumwetter

 Monats- / Jahreshimmel
  Beschreibung Fixsternhimmel
  Konstellationen und Ereignisse
  Planetensichtbarkeit
  Sonne / Mond
  Merkur / Venus / Mars
  Jupiter / Saturn / UranusNeptun
  Zwergplaneten / Planetoiden
  Kometen / Sternschnuppen
  Nachthelligkeit durch den Mond

 Himmmelsbeobachtung
  Beobachtungsberichte
  Fixsternhimmel im Jahreslauf
  Teleskop- und Fernglasobjekte
  Android App Mobile Observatory

 Astro-Ausrüstung
  Meine Ausrüstung
  10’’ TS Orion Dobson
  8’’ Hofheim Reise Dobson
  3” Omegon Dublet Carbon APO
  Tipps für Ihre Ausrüstung
  Tuningmaßnahmen
  Okularbewertungen
  Astronomische Filter
  Justieranleitung Newton

 Einsteiger / Grundlagen
  Einsteigerecke
  Infos über Sterne
  Sonnensystem
  Milchstraße
  Universum
  Himmelsorientierung
  Koordinatensysteme
  Nordstern
  Asterismus
  Sternbildbeschreibungen
  Sternkarten und Sternbilder
  Kulminationshöhe des Mondes
  Dark Sky + Lichtverschmutzung
  Mondfinsternis
  Sonnenfinsternis

 Wetteraussichten
  Wettervorhersage
  Wolkenvorhersage
 

 Home   Vorstellung   Hinweise   Astro-Tools   Links   Kontakt   Disclaimer   Impressum   Volltextsuche

Neptun hat insgesamt 13 bis Anfang 2010 bekannte Monde.

Die englischsprachigen Bezeichnungen der 13 Neptun Monde lauten:
Triton - Nereid - Naiad - Thalassa - Despina - Galatea - Larissa - Proteus - Halimede - Psamathe - Sao - Laomedeia - Neso
 

Triton ist der größte Mond des Neptun. Er wurde 1846 von William Lassell nur 17 Tage nach der Entdeckung des Neptun gefunden. Er umrundet den Planeten alle 5,9 Tage auf einer retrograden Bahn, die um 23° gegen die Äquatorebene des Planeten geneigt ist. Diese ungewöhnliche Bahn gab Anlaß zu Spekulationen, Triton sei von Neptun eingefangen und nicht zusammen mit ihm entstanden. Die Voyager-2-Begegnung mit dem Neptun-System am 25. August 1989, bei der sich die Sonde Triton bis auf 4000 Kilometer näherte, erbrachte eine Vielzahl von Details. Tritons Durchmesser beträgt nur 2.700 Kilometer; somit ist er kleiner, als vorher vermutet wurde. Die Wirkung seiner Gravitation auf die Flugbahn der Raumsonde deutet darauf hin, daß seine helle, eisige äußere Kruste und der Mantel einen festen, felsigen und möglicherweise metallischen Kern umgibt, der gut zwei Drittel der Masse des Mondes Triton enthält. Die Oberflächentemperatur beträgt lediglich 38 Kelvin, womit Triton das kälteste bekannte Objekt im Planetensystem ist. Seine Größe, Struktur und seine weitere Eigenschaften lassen vermuten, daß der Mond dem Planeten Pluto sehr ähnlich sein könnte. Triton ist von einer dünnen Stickstoff-Atmosphäre umgeben, die Spuren von Methan enthält; der Oberflächendruck beträgt 15 Mikrobar. Die Südpolarkappe ist mit hellem Frost überzogen, möglicherweise Stickstoffeis, das allmählich sublimiert. Aufgrund der Umlaufdaten von Neptun und Triton ist diese Region zum Zeitpunkt der Beobachtung durch die Sonde bereits über 100 Jahre ununterbrochen dem Sonnenlicht ausgesetzt gewesen. Es wurden keine Einschlagkrater in diesem Gebiet gefunden. Die Äquatorregion zeigt eine Reihe unterschiedlicher Gebiete, die eine komplexe vulkanische Tätigkeit vermuten lassen, bis hin zu Wolken-Ausbrüchen. Tritons Oberfläche ist im astronomischen Maßstab als sehr jung anzusehen.

Das obenstehende Bild ist ein hoch aufgelöstes Farbmosaik von Triton, der neben Erde und Titan das einzige Objekt im Sonnensystem mit einer stickstoffreichen Atmosphäre ist. Triton hat zudem die kälteste bekannte Oberfläche im Sonnensystem (-235°C) - der meiste Stickstoff ist somit ausgefroren. Die rötlichen Ablagerungen am Pol scheinen Methaneis zu enthalten, das mit Sonnenlicht reagiert hat. Die darüber liegenden dunklen Streifen sind vermutlich eisige Staubablagerungen großer Geysirartiger Ausbrüche, die auf dem Mond aktiv sind.

NereideNereide ist der kleine, äußerste Mond Neptuns, der von Gerard Kuiper im Jahre 1949 entdeckt wurde. Voyager 2 erstellte die beste Aufnahme aus einer Entfernung von 4,7 Millionen Kilometern. Damit war sie zu weit entfernt, um Oberflächendetails ausmachen zu können. Zumindest aber konnte der Durchmesser zu 170 Kilometer genau bestimmt werden.Nereide ist 1949 entdeckt worden. Bis zur Voyager 2-Mission waren nur die Bahndaten und die Helligkeit des Mondes bekannt.

Das nebenstehende Voyager-Bild mit einer Auflösung von 43 km pro Bildelement zeigt die Größe und das Reflexionsvermögen des Mondes. Nereide hat etwa 170 km Durchmesser und reflektiert 12% des einfallenden Sonnenlichts.

Quellenangabe: Astronomie-Lexikon Redshift, NASA, ESA, Wikipedia / Bilder (c) NASA

  Informieren Sie sich auf weit über 300 Seiten über das Thema Astronomie   -