Mond selbst beobachten
Der Mond ist ein dankbares Beobachtungsobjekt, kann man ihm doch schon mit einem Opernglas zu Leibe rücken. Im Fernglas macht er auch eine sehr gute Figur. Die Landschaft des Mondes beschert seinem Beobachter immer wieder wunderschöne neue Eindrücke. Da gilt es dann, einmal etwas genauer und ausdauernder zu schauen. Je nach Mondphase und Mondlage sehen wir ein phantastisches Spiel von Licht und Schatten. Am schönsten ist der Mond außerhalb der Vollmondzeit zu sehen, dann, wenn sich an seinem dunklen Rand schöne lange Schatten bilden. Dann wirkt das Mondbild sehr plastisch. Im Teleskop offenbart uns unser Trabant noch viel mehr Details. Es lohnt sich, auch mal mit einer sehr hohen Vergrößerung zu beobachten. Erstaunlich, wie viele kleine Details er im Teleskop für uns bereit hält. Um seine Augen nicht zu blenden, ist es erforderlich, die große Lichtfülle des Mondes bei der Beobachtung zu dämpfen. Das geht am besten mit einem so genannten Neutralgraufilter. Es beläßt die Farben wie sie sind, und macht das Beobachtungsbild so dunkel, das man die kleinen Details der Mondlandschaft auch erkennen kann. Ohne Filter würden sie hoffnungslos überstrahlt sein, und damit nicht erkennbar.
|