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Der Autor dieser Homepage

Ich heiße Toni Mayer
und wohne in Boden im Westerwald.

Ich bin 1954 geboren,
verheiratet und habe
drei Töchter.

Ich arbeitete seit dem 01.10.1972
bis zum 04.04.2004 in wechselnden Funktionen für die

Volksfürsorge
Deutsche Lebensversicherung AG

Die Astronomie ist mein schönstes
Hobby. Sie hilft mir dabei, mich mal
richtig zu entspannen und den Alltag
zu vergessen.


Berufliche Laufbahn

  • Besuch der Grund- und Hauptschule bis zur 9. Klasse
  • Lehre zum Verkäufer und Einzelhandelskaufmann bei der Kaufhof AG Koblenz / Abschluss: Kaufmannsgehilfenbrief
  • Nach der Lehre Wechsel zur Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG in Koblenz. Beschäftigt wurde ich als kaufmännischer Angestellter in den Bereichen Lebens- und Sachversicherung sowie Bausparkasse
  • Ausbildung zum praktischen Betriebswirt beim Berufsfortbildungswerk des DGB / Abschluss: Institutsinterne Abschlussprüfung  Praktischer Betriebswirt
  • Fernstudium Vesicherungsfachwirt beim Dr. Gabler Verlag / Abschluss: Institutsinterne Abschlussprüfung Versicherungsfachwirt
  • Änderung des Tätigkeitsfeldes bei der Volksfürsorge, beschäftigt jetzt als Kundenberater in der Kundenberatung der  Geschäftsstellen Koblenz und Neuwied
  • Änderung des Tätigkeitsfeldes bei der Volksfürsorge, Seit 1993 arbeite ich nicht mehr als Kundenberater sondern als Fachtrainer EDV. Da die Ausbildung meiner Kolleginnen und Kollegen an ihrem Arbeitsplatz oder Standort erfolgt, bedingt meine Arbeit eine intensive Reisetätigkeit.
  • Seit dem 4.4.2004 ununterbrochen arbeitsunfähig wegen diverser Erkrankungen
  • Oktober 2006: Erwerbsminderungsrentner 100%, zeitlich begrenzt bis 31.12.2007, rückwirkend ab 1.10.2005 anerkannt durch die Deutsche Rentenversicherung Bund
  • Dezember 2007: Die Erwerbsminderungsrente wurde nunmehr bis zum 30.11.2009 anerkannt und die weitere Rentenzahlung bis zu diesem Termin bewilligt
  • November 2009: Mit Bescheid vom 18.11.2009 hat die Deutsche Rentenversicherung Bund die Rente wegen voller Erwerbsminderung auf unbestimmte Dauer bis zur Erreichung der Regelaltersgrenze bewilligt.

Astronomischer Werdegang

Die Sterne haben mich schon recht früh begeistert, obwohl meine Eltern und die sonstigen Erwachsenen, die mein Leben zu dieser Zeit begleitet haben, kein Interesse daran hatten. Trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - ist das Interesse am Himmel immer grösser geworden.

Es war einfach wunderschön Abends in den Himmel zu sehen und sich an den funkelnden Sternen zu erfreuen. Besonders die Milchstraße mit ihren unendlich vielen funkelnden und strahlenden kleinen Punkten zog mich in ihren Bann.

Dann habe ich mein erstes Fernglas in die Hände bekommen. Ein ganz altes. Ich glaube es war ein 5 x 30, oder so. Und was ich jetzt schon alles mehr, besser, heller und detailreicher sehen konnte hat mich begeistert. Wann immer ich konnte stand ich mit meinem Fernglas im Garten und sah mir die kleinen funkelnden Diamanten am Himmel an. Ich hatte als Kind und während meiner Jugendzeit das grosse Glück, einen schönen, dunklen Himmel zu geniessen.

Zwischenzeitlich hatte sich auch mein Interesse an der Vogelwelt entwickelt, und auch dafür war das Fernglas bestens geeignet.

Dann kam ein kleines Kaufhaus-Zoomfernrohr. Man konnte damit bis auf 20-fach vergrössern, aber das Bild war doch ein wenig flau und kontrastarm. Aber das war mir damals nicht bewusst und so störte es mich auch nicht. Mit diesem kleinen Instrument ging ich mit Vorliebe auf dem Mond spazieren. Es zeigte schon etliche Details, und ich erinnere mich heute noch daran, wie schön es insbesondere war, den Mondrand zu beobachten.

Später schliefen beide Hobbys ein wenig ein, weil der Alltag einfach keine Zeit mehr für Hobbys übrig liess.

Aber lesen, lesen kann man eigentlich immer und überall. Und so kam es, daß ich mir langsam eine kleine Sammlung astronomischer Bücher zulegte. Und natürlich auch einige Vogel-Bestimmungsbücher.

1997 habe ich mir das Carl Zeiss Fernglas zugelegt. Ein ausgesprochen edles Teil mit einer fantastischen Abbildungsqualität. Ich hatte wieder ein wenig mehr Zeit, und mit diesem Gerät konnte ich meinen beiden Hobbys nachgehen. Deshalb hatte ich mir auch zunächst ein Fernglas und noch kein Teleskop angeschafft. Ein Kompromiss, mit dem sich gut leben liess.

Pünktlich zum Jahrtausendwechsel habe ich mir mein lang ersehntes, erstes richtige Teleskop angeschafft. Ich entschied mich damals für ein Computerteleskop. Das hörte sich ja sehr gut an. Zwei Sterne anvisieren und schon fährt das Instrument alle Objekte am Himmel an, die man sehen will. Soweit die Theorie. In der Praxis lief es dann nicht ganz so gut. Denn ich mußte wissen, wo ich die vorgeschlagenen Sterne am Himmel finden konnte - und da haperte es schon mal ganz gewaltig. Da ich aber noch keine Kontakte zu anderen Hobby-Astronomen hatte, und es sich für mich in der Theorie recht schwierig darstellte mit dem Teleskop auch das zu finden, was ich sehen wollte, war dies ein weiteres Argument für das Computerteleskop. Der Astronomie Händler aus dem Sauerland bestärkte mich dann auch darin, mir eben dieses NexStar 5, inkl. Computer-Hand-Controller und 1 1/4" Zenitprisma anzuschaffen. Ein weiterer Vorteil sei es, daß man mit diesem Teleskop jede kleine Wolkenlücke ausnutzen könne, weil das Instrument nicht auskühlen müsse, so der Verkäufer. Auch das war nur die halbe Wahrheit, wie ich heute weiss. Nun ja, ich habe mit dem Nexstar 5 trotz alle dem viele schöne Beobachtungsnächte erlebt, die mir viel Freude bereitet haben. Jedes Teleskop hat ja bekanntlich seinen Himmel. Später erwies es sich als Nachteil, dieses Teleskop gewählt zu haben. Ich beschäftigte mich im Grunde genommen mehr mit dem Computer als mit dem wahren Himmel. Ich musste ja nicht wissen, wo das eine odere Objekt am Himmel zu finden war. Diese Arbeit nahm mir der eingebaute Computer ja ab.

Dann habe ich einen Hobbyastronomen kennen gelernt. Er war Mitglied bei einem astronomischen Verein. Er hat mich überredet, doch mal mit meinem Nexstar und der übrigen Ausrüstung zur Sternwarte zu kommen. Dort könnte ich gemeinsam mit ihm und anderen Hobbyastronomen den Himmel beobachten. Das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen. Und richtig, es machte einfach viel mehr Spass mit anderen zu spechteln (beabachten) als alleine. Und es ist auch sehr lehrreich, wenn man mal ausprobieren kann, was durch andere Teleskope zu sehen ist. Allmählich war der Samstag Abend zum spechteln reserviert. Und die Mannen von der Sternwarte waren auch sehr nett. Sie erklärten alles geduldig und immer wieder, und zwar so, daß ich es auch verstehen und umsetzen konnte. Eines Abends habe ich dann ein weiteres Mitglied des Vereins kennen gelernt. Er besaß einen 8" f-6 Dobson und hat sich sehr viel Zeit genommen, mir dieses Instrument zu erklären, und mich bei meinen ersten Beobachtungsversuchen mit diesem ungewohnten Teleskoptyp geduldig unterstützt. Und so kam es, daß ich mich entschieden habe, Mitglied in diesem Verein zu werden. Nachdem ich dann noch mehrmals mit Dobson´s üben konnte, kam in mir der Wunsch auf, mir ein Teleskop mit grösserer Öffnung anzuschaffen. Und zwar ein Dobson, weil man mit einem solchen Instrument die größte Öffnung fürs Geld bekommt. Das NexStar 5 habe ich beim Kauf des Dobson bei Herrn Glitscher in Darmstadt in Zahlung gegeben. Er ist ein fairer, ausgesprochen netter und geduldiger Astro-Händler. Ihm gehört die Firma 3rd Planet. Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen. Herr Glitscher ist Partner der Firma Teleskop-Service Ransburg GmbH. Und so kann ich mit dem ortsnahen und guten Service meines Asto-Händlers auch auf das vielseitige Sortiment von Herrn Ransburg zugreifen. Meine Ausrüstung ist nun für´s erste komplett. Ich habe mich noch nicht festgelegt, ob ich mich einem Beobachtungsschwerpunkt wie z.B. den Planeten oder DeepSky widme, oder ob ich ein Allrounder bleiben werde. Fest steht aber auf jeden Fall, daß es mir viel Spaß bereitet mit dieser neuen Ausrüstung zu beobachten. Ich empfinde es noch als Herausforderung, die verschiedenen Objekte am Himmel zu suchen und es bereitet mir immer eine gewisse Befriedigung, wenn ich sie dann nach mehr oder weniger langem suchen auch gefunden habe. Mit dem Dobson beschäftige ich mich automatisch mit dem Himmel und nicht mehr mit einem Computer. Alles in allem habe ich es nicht bereut, auf diesen 10" TS-Dobson umgestiegen zu sein. Ausserdem habe ich mit diesem Modell immer noch alle Möglichkeiten eines weiteren Systemausbaus.

Während meiner Anschlußheilbehandlung im Jahre 2004 habe ich mir dann noch einen 114mm Newton zugelegt. Der paßte wunderbar auf den Balkon in der Klinik, so daß ich auch während dieser Zeit meinem Hobby erfolgreich nachkommen konnte.

Am 21.05.2005 war die ordentliche Mitgliederhauptversammlung des Vereins, in dessen Verlauf auch gewählt wurde. Ich bin in dieser Versammlung als Beisitzer in den erweiterten Vorstand des Vereins berufen worden. Dies ist eine große Ehre, aber auch eine Herausforderung für mich, der ich mich gerne gestellt habe.

Im Oktober 2006 war dann die Entscheidung zu treffen, mit welchem Gerät ich super mobil sein wollte. Ich suchte also ein (flug)reisetaugliches Gerät. Beobachtungsschwerpunkt sollte DeepSky sein. Also ging es tendenziell wieder um ein Spiegelteleskop - aber welches? Schön wäre ein Gerät mit möglichst großer Öffnung, so zwischen 6’’ und 8’’. Nachteil: Stativ und Montierung oder Rockerbox müssen auch mit. Und dann wäre flugreisetauglich schon nicht mehr gegeben. Angeregt durch eine Diskussion im Forum Asronomie.de erinnerte ich mich wieder an den Hofheim-Dobson. Das war punktgenau das, was ich gesucht hatte. Also schnell einen Besuchstermin ausgemacht und das Gerät persönlich beim Konstrukteur in Augenschein genommen. Ich war direkt begeistert. Also habe ich es kurzerhand bestellt. Es wurde im Dezember 2006 geliefert.

Im Februar 2011 habe ich mir hauptsächlich für die Beobachtung von Planeten, Sonne, Mond und Kometen den Omegon 4” ED Triplet APO aus der Pro-Serie angeschafft. Gekauft habe ich diesen Refraktor, nach einer sehr kompetenten und freundlichen Beratung, bei der Firma AstroShop. Leider mußte ich mich von diesem sehr guten Refraktor aus persönlichen Gründen ziemlich schnell wieder trennen. Er wurde unverzüglich durch den Refraktor Omegon Carbon Dublet Apo 80/500 ersetzt.

Aus persönlichen Gründen habe ich Mitte des Jahres 2011 meine Zugehörigkeit zum Verein aufgegeben. Ich wünsche meinen ehemaligen Vereinskameraden auch weiterhin viel Spaß beim Beobachten des Sternenhimmels.

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