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Ephemeriden der Zwergplaneten Ceres und Pluto mit optimalen Beobachtungszeiten und Beobachtungshöhen sowie den scheinbaren Helligkeiten in mag
Ephemeride für Zwergplanet Ceres - Ephemeride für Zwergplanet Pluto
Die PDF-Dokumente wurden erstellt mit Stargazer’s Almanac for Windows. Bedeutung der Textfarben in den PDF-Dokumenten: sichtbar / schwierig / unbeobachtbar. Alle Angaben gelten für Boden, alle Zeiten sind in MEZ oder in MESZ während der Dauer der Sommerzeit angegeben. Für andere Orte ergeben sich abweichende Zeiten. Bitte achten Sie auf die Angaben TOpt. (optimale Beobachtungszeit), TOptH. (optimale Höhe) und Stb. (Sternbild in dem sich der Zwergplanet befindet). Welches Sternbild sich hinter der Abkürzung verbirgt erfahren hier.
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Informationen und Grafiken zur Sichtbarkeit des Zwergplaneten Ceres mit Angaben zum Beobachtungszeitpunkt und Beobachtungsort sowie der scheinbaren Helligkeit
Die Grafiken und Informationen sind im Clear Sky-Jahrbuch (ca. 250 Seiten / ca. 270 MB) enthalten Da auf weiteren Seiten auf diese Dokumente verlinkt wird, empfehle ich wegen der Größe die Speicherung auf Ihrem PC Das Clear Sky-Jahrbuch wurde für den Beobachtungsort Boden erstellt mit dem Astronomie-Programm Clear Sky, einer Software für die Generierung von astronomischen Jahrbüchern mit festem Inhalt für Einsteiger.
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Weitere Infos finden Sie auf der Seite Planetensichtbarkeit. Allgemeine Infos finden sie auf der Ceres-Seite und der Pluto-Seite.
Zwergplaneten selbst beobachten
Um Pluto oder Ceres im Teleskop zu sehen, sollten einige wichtige Voraussetzungen erfüllt sein. Erstens sollten die Zwergplaneten sich am Horizont höher als 10° aufhalten. Darunter sind die horizontnahen Dunstschichten zu störend für eine erfolgreiche Beobachtung. Als zweites sollte mindestens die nautische Dämmerung gegeben sein. Dies bedeutet, das sich die Sonne mindestens 12° unterhalb des Horizont befinden muß. Und als dritte Voraussetzung sollte sich auch das Mondlicht nicht störend auswirken. Als beste Beobachtungszeit bieten sich daher die Nächte rund um Neumond für eine erfolgreiche Beobachtung an.
Um den Zwergplaneten Ceres am Himmel zu sichten, benötigt man kein großes Teleskop. Zu empfehlen ist ein Spiegeldurchmesser von etwa 8’’, was 20 cm entspricht. Um Ceres eindeutig zu identifizieren, braucht man eine Sternkarte oder ein Astronomieprogramm. Als Grenzgröße für beide Hilfsmittel sollten 9,0 mag ausreichen. Zur Identifikation des Zwergplaneten muß man sich Aufsuchkarten anfertigen.
Der Zwergplanet Pluto erscheint als ein so lichtschwaches Objekt, daß er nur in großen Amateurteleskopen wie ein Sternchen zu sehen ist. Das Teleskop sollte mindestens 25 cm Spiegeldurchmesser (10’’) haben. Darin sieht man aber so vieler lichtschwache Sterne, daß es eine echte Herausforderung ist, Pluto unter den vielen Sternen sicher zu identifizieren. Dazu wird eine Sternkarte oder ein PC-Programm, benötigt, daß Sterne bis zu 15 mag scheinbarer Helligkeit zeigt. Zur Identifikation von Pluto muß man sich Aufsuchkarten anfertigen.
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