Monatsinfo Kometen

 
 Aktueller
Himmel
  Himmel
  Planetarium
  Aktuelle Sonnenbilder
  Polarlichtvorhersage
  Weltraumwetter
  Wettervorhersage

 Monats- / Jahreshimmel
  Beschreibung Fixsternhimmel
  Konstellationen und Ereignisse
  Planetensichtbarkeit
  Sonne / Mond
  Merkur / Venus / Mars
  Jupiter / Saturn / UranusNeptun
  Zwergplaneten / Planetoiden
  Kometen / Sternschnuppen
  Nachthelligkeit durch den Mond

 Himmmelsbeobachtung
  Beobachtungsberichte
  Sonne selbst beobachten
  Fixsternhimmel im Jahreslauf
  Teleskop- und Fernglasobjekte
  Android App Mobile Observatory

 Astro-Ausrüstung
  Meine Ausrüstung
  10’’ TS Orion Dobson
  8’’ Hofheim Reise Dobson
  3” Omegon Dublet Carbon APO
  Tipps für Ihre Ausrüstung
  Tuningmaßnahmen
  Okularbewertungen
  Astronomische Filter
  Justieranleitung Newton

 Einsteiger / Grundlagen
  Einsteigerecke
  Infos über Sterne
  Sonnensystem
  Milchstraße
  Universum
  Himmelsorientierung
  Koordinatensysteme
  Nordstern
  Asterismus
  Sternbildbeschreibungen
  Sternkarten und Sternbilder
  Kulminationshöhe des Mondes
  Dark Sky + Lichtverschmutzung
  Mondfinsternis
  Sonnenfinsternis

Homepage-Sicherheit  

 Home   Vorstellung   Hinweise   Astro-Tools   Links   Kontakt   Disclaimer   Impressum   Volltextsuche

Kometeninformationen für das laufende Beobachtungsjahr

Vorbemerkung: Kometen sind launige Beobachtungsobjekte und immer für Überraschungen gut. Sehr viele Faktoren wirken sich auf die Sichtbarkeitsbedingungen aus und werfen beispielsweise die vorhergesagte scheinbare Helligkeit über den Haufen. Wundern Sie sich also nicht, wenn die Kometen sich mit einer anderen scheinbaren Helligkeit am Himmel zeigen, als es in den Jahrbüchern berechnet wurde.

Informationen zur Sichtbarkeit der Kometen als PDF-Dokument für das gesamte aktuelle Jahr
Die Grafiken und Informationen sind im Clear Sky-Jahrbuch (ca. 250 Seiten / ca. 270 MB) enthalten
Da auf weiteren Seiten auf diese Dokumente verlinkt wird, empfehle ich wegen der Größe die Speicherung auf Ihrem PC
Das Clear Sky-Jahrbuch wurde für den Beobachtungsort Boden erstellt mit Clear Sky, einerSoftware
für die  Generierung von astronomischen Jahrbüchern mit festem Inhalt für Einsteiger.

 

Verweise auf Internetseiten von einigen wichtigen Kometenspezialisten

Die englischsprachige Kometenseite Cometography bietet reichhaltige Informationen
Der Internetauftritt der Fachgruppe Kometen der Vereinigung der Sternfreunde e.V. (VdS)
Das Kometarium von Burkhard Leitner bietet stichwortartige Infos und Kometenfotos des Autors
Aktuelle Informationen zu Kometen bis 12 mag bietet Jürgen Reinhardt aus Dürnau auf seiner Homepage
Winnie’s Kometenseiten von Michael Hahn aus Kiel bieten unter anderem Aufsuchkarten zu aktuellen Kometen
Das Infoportal Schweifsterne von Stefan Krause aus Bonn bietet Grundlagen-Infos, aktuelle und historische Kometen
 

Kometen selbst beobachten

Grundsätzlich kann man an jeden Tag Kometen beobachten, wenn man dafür ein ausgesprochen lichtstarkes Teleskop mit großem Hauptspiegel benutzt. Durchschnittlich erscheint ein- bis zweimal im Jahr ein lichtstärkerer Komet, der bereits mit einem geeigneten Fernglas beobachtet werden kann. Aber auf Kometen, die am dunklen Landhimmel ohne optische Hilfsmittel zu sehen sind - die also  mindestens eine scheinbare Helligkeit von etwa 5,0 mag erreichen - muß man schon um die 6 Jahre warten. Als Jahrhundert-Ereignis kann man das Auftauchen eines so gewaltigen Kometen, wie es Hale-Bopp im Jahre 1997 war, bezeichnen. Es ist keine besondere Kunst, einen bereits entdeckten Kometen am Himmel zu finden. Wichtig ist, das die benutzte Optik hell genug ist. Die notwendige Aufsuchkarte kann man sich mit einem der vielen Planetariumsprogramme leicht selbst anfertigen und ausdrucken. Wichtig ist aber, daß das Planetarium den Import der neuesten Bahndaten ermöglicht. Für die Kometenbeobachtung geeignet sind vor allem lichtstarke Ferngläser mit einer Austrittspupille von 5 bis 6 mm, wie zum Beispiel ein 10 x 50, 12 x 60 oder noch größer. Die Verwendung eines Stativ ist aber unumgänglich. Des weiteren kann auch ein Spiegelteleskop verwendet werden. Hier bieten sich Geräte ab 6’’ mit einer Brennweite um 750 mm und einem 2’’ Okularauszug an. Eingeschränkt geeignet ist auch ein 8’’ oder 10’’ Gerät mit einem Öffnungsverhältnis von etwa f/4 bis f/4,5 mit großem Gesichtsfeld und einem 2’’ Okularauszug. Eingeschränkt, weil ein solches Gerät doch schon eine erhebliche Koma-Erscheinung zeigen kann. Bei einem solchen Teleskop erscheinen helle und sehr helle Sterne am Gesichtsfeldrand mehr oder weniger länglich und nicht mehr rund. Man sieht also ein kleines Schwänzchen. Dadurch kann es vorkommen, daß man einen hellen Stern irrtümlicherweise als Komet einstuft. Dies kann man aber durch die Verwendung eines sogenannten Koma-Korrektor oder speziell berechneter Okulare der obersten Preisklasse lindern oder gar beheben.

Informationsseite Kometen

  Informieren Sie sich auf weit über 300 Seiten über das Thema Astronomie   -