Knoten und Breite Stellung des Mondes im Bezug auf die scheinbare Sonnenbahn (Ekliptik)
Aufsteigender Knoten: Der Mond überschreitet die Ekliptik nach Norden Absteigender Knoten: Der Mond überschreitet die Ekliptik nach Süden
Größte Nordbreite: Der Mond steht am weitesten in nördlicher Richtung von der Ekliptik entfernt Größte Südbreite: Der Mond steht am weitesten in südlicher Richtung von der Ekliptik entfernt
Auf der Grafik ist die Erde im Mittelpunkt der gezeichnet, es handelt sich damit um eine klassische geozentrische Darstellung, was bedeutet, daß wir von außen auf das System Erde / Mond / Ekliptik schauen. Wie wir unschwer erkennen, ist die in grau gezeichnete Mondbahnebene gegen die in rot eingezeichnete Ebene der scheinbaren Sonnenbahn (Eklioptik) um ca. 5° geneigt. Folglich steht der Mond meistens oberhalb oder unterhalb der scheinbaren Sonnenbahn. Schneidet er aber die Ekliptik, so markiert seine Position einen der beiden Knotenpunkte seiner Bahn mit der Ekliptik. Durchstößt der Mond die ekliptische Ebene in Richtung Norden, so steht er im aufsteigenden Knoten, bei seinem Wechsel auf die andere Seite der Ekliptik durchläuft er rund zwei Wochen später den absteigenden Knoten. Die Grafik verdeutlicht die Lage der Mondbahn und der Knotenlinie im Raum. Weiter oben wurde bereits ausgeführt, daß die Mondbahn nicht genau mit der Ekliptik, zusammenfällt, es besteht eine Abweichung von ca. 5°. Dies bedeutet, daß der Mond maximal um diesen Betrag nördlich und südlich der Ekliptik stehen kann. Diese Abstände werden Größte Nordbreite und Größte Südbreite genannt. Somit ist dann auch erwiesen, daß jeweils eine Hälfte der Mondbahn nördlich und eine Bahnhälfte südlich der Ekliptik verläuft.
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