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Bitte beachten Sie unbedingt, daß die Sonne niemals ohne die Verwendung geeigneter, speziell dazu entwickelter Filter betrachtet werden darf. Dies gilt erst recht bei der Verwendung von optischen Geräten, wozu auch schon ein Opernglas oder Fernglas zählt. Wer diesen Grundsatz nicht beachtet, verliert sofort und unumkehrbar sein Augenlicht.
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Häufigkeit von Polarlichtern in Deutschland Abschätzen der Polarlichtwahrscheinlichkeit in unseren Breiten
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Es gibt eine Faustregel, die Auskunft über die Häufigkeit der von Deutschland aus beobachtbaren Polarlichter gibt. Sie besagt, daß während der maximalen solaren Aktivitätsphase jährlich etwa vier bis acht Polarlichter in Deutschland zu sehen sind. Um das Minimum der Sonnenaktivität herum können nur selten vereinzelte Polarlichter beobachtet werden. Grundsätzlich sollten Sie beachten, daß eine langfristige und/oder punktgenaue Vorhersage von Polarlichtern nicht möglich ist, weil die Polarlichter durch von der Sonne ausgehende Partikelströme verursacht werden, die ihren Ursprung in den nicht vorhersehbaren Flares und Sonneneruptionen haben. Man kann die Partikelströme selbst und deren Weg zur Erde nur durch Beobachtung verfolgen. Dabei bedient man sich sowohl der Sonnenaufnahmen als auch der von den Sonnensatelliten übertragenen Daten. Außerdem sind die Daten der Magnetometer auf der Erdoberfläche an diesem Prozeß beteiligt. Wenn Sie die Möglichkeit von mittelfristig auftretendem Polarlicht in unseren Breiten beurteilen möchten, sollten Sie sich der nachfolgend beschriebenen Reihenfolge bedienen. Am Anfang steht die Begutachtung der nachfolgend zur Verfügung gestellten AIA-Aufnahmen, der LASCO-Aufnahmen und der Stereo-Aufnahmen. Dabei suchen Sie systematisch nach auffallend starken Sonneneruptionen und Flares, weil sie die oben beschriebenen Partikelströme auslösen. Beispiele für das Aussehen von Sonneneruptionen und Flares auf den AIA- und STEREO-Aufnahmen finden Sie hier und. Beispiele für die LASCO Aufnahmen hier. Die kompletten Sonnenaufnahmen finden Sie hier. Dann sollten Sie sich zunächst den nachfolgend beschriebnenen Allgemeinen Vorhersageindikatoren widmen. Anschließend wäre dann die Betrachtung der weiter unten angegebenen Vorhersage-Indikatoren für in Deutschland sichtbares Polarlicht fällig. Im Anschluß daran sollten Sie sich dann noch die ebenfalls auf dieser Seite beschriebenen Daten zur Magnetfeldausrichtung, der Sonnenwindgeschwindigkeit, dem dynamischen Teilchendruck und der Teilchendichte im Sonnenwind genauer ansehen. Dabei können Sie dann auch berücksichtigen, daß unter Umständen bereits eine ausreichend hohe Sonnenwindgeschwindigkeit und eine hohe bis sehr hohe Teilchendichte ausreichend sein können, um ein nach Süden ausgerichtetes Interplanetarisches Magnetfeld entbehrlich zu machen. Bei der Beurteilung der vorgenannten Grafiken dürfen Sie die KP-Indizes keinesfalls außer Acht lassen, denn sie stellen dabei den Maßstab dar, mit dem Sie die Schwere des Magnetsturms und die damit verbundene Wahrscheinlichkeit von bei uns sichtbaren Polarlichtern beurteilen müssen. Zwei KP-Indizes finden Sie weiter unten auf dieser Seite. Einen weiteren Hinweis finden Sie im mittleren Bereich der Grafik neben den KP-Indizes. Dort suchen Sie nach der Überschrift Aur-Lat. Die Gradzahl gibt die niedrigste Breite aus der aktuellen Polarlicht-Aktivitäts-Messung an. Hier sollte ein Wert um die 50° für ein in Deutschland sichtbares Polarlicht stehen Wenn die Schockfront des Partikelstrom das irdische Magnetfeld und die Erdatmosphäre erreicht hat, was meist 24 bis 48 Stunden nach dem Ereignis der Fall ist, helfen Ihnen die weiter unten dargestellten Polarlichtovale der nördlichen Hemisphäre bei der eigenen Beurteilung einer Polarlichtvorhersage für unsere Breiten weiter. Sie möchten Ihre eigene Polarlichtvorhersage überprüfen? Das Polarlicht-Forum kann Ihnen dabei behilflich sein. Dort finden Sie die für Deutschland geltenden aktuellen Polarlicht-Vorwarnungen und Polarlicht-Warnungen. Hier finden das alpha Centauri Video von BR Alpha, in dem Professor Harald Lesch der Frage “Was ist ein Nordlicht” nachgeht.
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Die Vorschaubilder und die per Link abrufbaren größeren Sonnenbilder werden von der SDO-Seite der NASA importiert. © NASA/SDO/AIA/HMI/EVE Wenn keine oder keine aktuellen Bilder erscheinen, ist der NASA-Server gestört oder der NASA werden keine Bilder von der Raumsonde übermittelt. Die AIA- Bilder der SDO-Seite der NASA werden im Regelfall mehrmals täglich aktualisiert, das Bild der Magnetfeldströme meist einmal täglich. Die Erklärungen zu den oben dargestellten Sonnenbildern finden Sie hier
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Allgemeine Vorhersageindikatoren für das Auftreten von Polarlicht Die Datums(Zeit)angabe in der Grafik ist angegeben in UTC (Coordinated Universal Time)
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EPAM-Diagramm über 2 Stunden
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EPAM-Diagramm über 6 Stunden
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EPAM-Diagramm über 24 Stunden
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EPAM-Diagramm über 3 Tage
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EPAM-Diagramm über 7 Tage
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Die EPAM-Diagramme (EPAM=Electron-Proton-Alpha-Monitor) der ACE-Satelliten der NASA (ACE=Advanced Composition Explorer) zeigen den von der Sonne ausgehenden Protonenfluss während der genannten Zeiträume an. Der Electron-Proton-Alpha-Monitor setzt sich aus mehreren Detektoren zusammen, die Partikel der Energiebereiche von 0,047 MeV (Mega-Elektronenvolt) bis 1,9 MeV (Mega-Elektronenvolt) messen. Beim Eintreffen einer CME (Coronal Mass Ejection = Koronaler Massenauswurf der Sonne) ist immer eine Rampenbildung mit ständig steigender Protonenenergie erkennbar (siehe nebenstehende Grafik). Erfahrungsgemäß beginnt der auf das Eintreffen des CME bezogene Anstieg im Diagramm etwa zwei Stunden vor der Ankunft des CME. Der angezeigte Wert liegt dabei regelmäßig nicht unterhalb von 10 hoch 4 MeV. Steigt der Wert auf 10 hoch 5 MeV, kann dies als ziemlich sicheres Zeichen einer kurz bevorstehen Ankunft eines CME angesehen werden.
Ab diesem Zeitpunkt sollten Sie dann die nachfolgenden Daten zum Magnetfeld und zum Sonnenwind beobachten.
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Magnetfeld / Sonnenwind über 2 Stunden
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Magnetfeld / Sonnenwind über 6 Stunden
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Magnetfeld / Sonnenwind über 24 Stunden
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Magnetfeld / Sonnenwind über 3 Tage
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Magnetfeld / Sonnenwind über 7 Tage
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In den Diagrammen des Magnetfeld und Sonnenwind wird oben die Stärke des Interplanetaren Magnetfeld (IMF) insgesamt als weiße Bt-Kurve angezeigt. An dieser Stelle ist auch die Stärke der Z-Komponente als rote Bz-Kurve aufgetragen. Die Polarlichtwahrscheinlichkeit ist umso höher je niedriger der Bz-Wert im negativen Bereich ist und umso höher der Bt-Wert ist. Die hellblaue Phi-Kurve zeigt einen Heliospheric Current Sheet (HCS) an, wenn ein Wechsel von 0/360 Grad nach 180 Grad oder umgekehrt erfolgt. Wichtig ist, daß die Phi-Kurve vor und nach dem angezeigten Wechsel stabil ist. Man sollte auch wissen, daß kurz vor, während und nach einem HCS solare Ereignisse besonders starke Wechselwirkungen mit dem Erdmagnetfeld verursachen. Der HCS ist die mit Abstand größte von der Sonne verursachte Struktur im Sonnensystem. Es handelt sich dabei um ein riesiges Magnetfeld innerhalb des Sonnensystems, daß sich von der Äquatorialebene der Sonne bis zur Jupiterbahn erstreckt. Die orange Density-Kurve stellt die Partikeldichte im Sonnenwindes dar. Für das Auftreten von Polarlicht ist eine möglichst hohe Teilchenanzahl pro Kubikzentimeter erforderlich. Je höher die Teilchenanzahl ist, desto stärker ist der Druck auf das Erdmagnetfeld. Ein starker Druck auf das irdische Magnetfeld erhöht die Polarlichtwahrscheinlichkeit erheblich. Die gelbe Speed-Kurve gibt die Geschwindigkeit des Sonnenwinds an. Je höher die Sonnenwindgeschwindikeit ist, desto höher ist auch die Polarlichtwahrscheinlichkeit. Die grüne Temp-Kurve gibt die Temperatur der Sonnenwindteilchen an. In der Regel ist mit dem Auftreten einer Schockfront auch ein Sprung in der Temperatur der Sonnenwindteilchen verbunden. Ein solcher Temperaturanstieg kann aber hier und da auch bei normalen Bedingungen vorkommen. Von daher gesehen ist diese Kurve nicht so aussagekräftig. Wenn die Temperatur wenige Stunden nach der Ankunft eines frontal auftreffenden Partikelstroms einer Sonneneruption an der Erde merklich absinkt, dann ist die Erde in die magnetische Blase des Partikelstrom eingetreten. Die Erfahrung lehrt, daß häufig während einer solchen Passage durch die magnetische Blase stark ausgeprägte Polarlichter auftreten.
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Die verlinkten Grafiken werden vom NOAA Space Weather Prediction Center zur Verfügung gestellt und regelmäßig aktualisiert. © NOAA SWPC Wenn die Grafiken nicht abrufbar sind, ist der Server des NOAA Space Weaher Prediction Center gestört. Detaillierte Informationen zu Zeit- und Datumsangaben können Sie hier abrufen
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Vorhersage-Indikatoren für in Deutschland sichtbares Polarlicht
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Polarlichtaktivität
 QUIET = Kp<4 UNSETTLED = Kp=4 STORM = Kp>4
Die Polarlichtaktivität basiert auf dem Kp-Index und ist ein Maß für die Auftrittswahrscheinlichkeit von Polarlichtern. Für sichtbares Polarlicht in Deutschland sollte er auf STORM stehen und die Röntgenstrahlung muß auf X Class FLARE oder MEGA Flare stehen.
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Röntgenstrahlung
 NORMAL = keine Flares ACTIVE = aktive Flares M CLASS FLARE = Flares der M-Klasse X CLASS FLARE! = Flares der X-Klasse
Flare = Röntgenstrahlenausbruch auf der Sonne Steht die Anzeige auf X CLASS FLARE oder auf MEGA FLARE! ist in Deutschland sichtbares Polarlicht wahrscheinlich, wenn die Polarlichtaktivität gleichzeitig auf STORM steht..
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Die Anzeige der Röntgenstrahlung weist häufig auf Flares oder Sonneneruptionen (CME) hin. Bei diesen Ereignissen auf der Sonne wird naturgemäß Materie ausgeworfen und Strahlung emittiert. Die Strahlung bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit in den Weltraum und kann wenige Minuten nach dem Sonnenereignis von den die Sonne beobachtenden Satelliten gemessen werden. Die Teilchen der ausgeworfenen Sonnenmaterie brauchen ungefähr 24 bis 48 Stunden, bis sie die Erde erreichen. Dann können sie Polarlichter hervorrufen. Wenn ein X-Class oder Mega-Class Flare aufgetreten ist, sollten Sie unbedingt die weitere Entwicklung im Auge behalten.
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Die kleinen Grafiken in dieser Tabelle werden von N3KL.ORG importiert. Sie werden ständig aktualisiert. Weitere Parameter: Klick auf die Grafik. © N3KL.ORG Wenn keine oder keine aktuellen Grafiken erscheinen, ist der Server von N3KL gestört oder dem N3KLwurden keine Daten vom NOAA SWPC übermittelt
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Magnetfeldausrichtung, Sonnenwindgeschwindigkeit und dynamischer Teilchendruck im Sonnenwind Die Datums(Zeit)angabe in der Grafik ist angegeben in UTC (Coordinated Universal Time)
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Im linken Teil der Grafik kann man die vertikale Komponente des interplanetarischen Magnetfeld (IMF), angegeben als Bz-Wert, und seine Ausrichtung ablesen. Sie ist in Nanotesla (nT = Einheit für die magnetische Flußdichte) angegeben. Die Geschwindigkeit des Sonnenwind ist in der Mitte der Grafik in Kilometern je Sekunde angegeben. Im rechten Teil der Grafik kann man den dynamischen Druck der geladenen Partikel im Sonnenwind auf das Erdmagnetfeld ablesen. Je mehr das interplanetarische Magnetfeld nach Süden abgelenkt wird (zu erkennen an negativen BZ-Werten) und je höher die Geschwindigkeit des Sonnenwinds ist, desto höher ist auch eine Polarlichtwahrscheinlichkeit.
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Die Grafik wird vom NOAA Space Weather Prediction Center importiert und alle 5 Minuten aktualisiert. © NOAA SWPC Wenn auf dieser Grafik keine Zeiger erscheinen, liegen dem NOAA Space Weaher Prediction Center keine aktuellen Daten vor. Detaillierte Informationen zu Zeit- und Datumsangaben können Sie hier abrufen
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Magnetfeldausrichtung, Sonnenwindgeschwindigkeit und Teilchendichte im Sonnenwind Die Datums(Zeit)angabe in der Grafik ist angegeben in UT (Universal Time)
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Die nebenstehende Grafik zeigt auf der Y-Achse die vertikale Komponente des interplanetaren Magnetfeldes (IMF) als BZ-Wert in Nanotesla (nT) an sowie die aktuelle Ausrichtung des IMF. Auf der X-Achse wird die gemessene Sonnenwindgeschwindigkeit angegeben. Je mehr das interplanetarische Magnetfeld nach Süden abgelenkt wird (zu erkennen an der nach unten weisenden Linie) und je höher die Geschwindigkeit des Sonnenwinds ist (zu erkennen an der weit nach rechts reichenden Linie), desto höher ist auch eine Polarlichtwahrscheinlichkeit. Zusätzlich zeigt das kleine Quadrat in der Spitze der Linie die Teichendichte im Sonnenwind in Teilchen je Kubikzentimeter an: grün: bis 5T/cm3 gelb: bis 10T/cm3 rot: über 10T/cm3
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Die Grafik wird vom Courtesy IPS Radio and Space Services importiert und alle 5 Minuten aktualisiert. © Commonwealth of Australia Wenn auf dieser Grafik kein Zeiger erscheint, liegen dem Courtesy IPS Radio and Space Services keine aktuellen Daten vor. Detaillierte Informationen zu Zeit- und Datumsangaben können Sie hier abrufen
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K-Index und weitere Informationen
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Geomagnetic K-Index für 7 Tage / Intervall 3 Stunden
Anklicken für größere Darstellung
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Zeit in UTC (Coordinated Universal Time) Detaillierte Infos zur Zeitangabe können Sie hier abrufen
 (c) Paul L Herrman
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SFI = Radioflußindex der Sonne FI >180 + A-Ind <8 + K-Ind <3 = Ausbreitung in Ost-West-Richtung SFI >180 + A-Ind <8 + K-Ind >3 = Ausbreitung in Nord-Süd-Richtung SFI >250 + A-Ind >30 + K-Ind >3 = Ausbreitung im nördlichen Polargebiet SSN = Sonnenfleckenrelativzahl A-Index = Index der solaren Partikelstrahlung (Werte ab 0 nach oben offen) K-Index = Stärke Magnetfeldschwankung der Erde in Nanotesla (Werte 0 bis 9) X-Ray = Index Röntgenstrahlung (Klassen: A, B, C, M, X+Intensität 1 bis 9,9) 304A = Band-Daten der 304 Angström-Linie (Helium-Linie im Bereich 304 Angström/30,4 nm mit Abweichung von bis zu +/- 40 Angström eigentlich nur für Funker interessant Ptn Flx = Index des Protonenfluß Elc Flx = Index des Elektronenfluss Aurora = Polarlicht-Aktivität-Level (Werte von 1 bis 10) Mag (BZ) = Interplanetares Magnetfeldes (IMF) als BZ-Wert in nT und Ausrichtung des IMF Solar Wind = Tempo Sonnenwind in km/sec HF Conditions = Vorhersage HF-Bereich nur für Funker interessant VHF Conditions = Vorhersage VHF-Bereich nur für Funker interessant Aur-Lat = Niedrigste Breite aus der aktuellen Polarlicht-Aktivitäts-Messung Geomag Field = Index für die Störung des Erdmagnetfeld QUIET=Kp<4-UNSETTLED=Kp=4-STORM=Kp>4) Sig Noise Lvl = Signal Noise Level nur für Funker interessant
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Planetary Kp-Index für 3 Tage / Intervall 3 Stunden

Anklicken für größere Darstellung
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Polarlicht-Ovale der nördlichen Hemisphäre Die in den Grafiken enthaltenen Datums(Zeit)angaben sind angegeben in UT (Universal Time), in UTC (Coordinated Universal Time) und in UT
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Die über diesem Text angeordnete Activity-Level-Grafik vom Amerikanischen Space Weather Prediction Center (NOAA SWPC) zeigt die aktuelle Ausdehnung des Polarlicht-Ovals in der nördlichen Hemisphäre aus aktuellen Daten der amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). Das Polarlicht ist immer als Oval angeordnet und es ist auch immer in der Grafik vorhanden. In der Grafik wird der Energiefluß der Sonne pro Fläche und pro Sekunde auf einer Skala von 0 bis 10 dargestellt. Der rote Pfeil in der Grafik weist auf den Meridian. Der Wert n, ebenfalls links in Grafik angegeben, ist der Normierungsfaktor. Er sollte für eine vertrauenswürdige Abschätzung des Activity-Level unter 2 sein. Je höher der Wert über 2 liegt, desto weniger verläßlich ist die Vorhersage des Activity-Level und damit die Vorhersage von auftretendem, sichtbaren Polarlicht. Wenn das Polarlicht-Oval rot eingefärbt ist, kann man in der Regel von sichtbarem Polarlicht ausgehen. Interessant wird es in den mittleren Breiten erst, wenn das links in der Grafik angegebene Activity-Level mindestens auf 9 steht. Um das Polarlicht in unseren Breiten sehen zu können, sollte die rötliche Ausdehnung des Polarlicht-Oval bis nahe an Deutschland heran reichen und das Activity-Level sollte mindestens auf 9, besser auf 10 stehen.
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Diese aktuelle Grafik von der Seite Solar Terrestrial Dispatch (STD) zeigt ebenfalls die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von sichtbarem Polarlicht an. Die Farben des Polarlicht-Oval gehen von Grün über Orange bis Rot. Dabei steht Grün für eine niedrige bis mittlere Aktivität, Orange für eine mittlere bis hohe und Rot für eine hohe bis sehr hohe Aktivität. Angegeben ist auch die Gesamtenergieleistung gemittelt über die ganze Hemisphäre (Auroral Power Input). Für ein in unseren Breiten sichtbares Polarlicht sollte das Polarlicht-Oval bis Deutschland reichen und die Farbe des Oval sollte Rot sein. Je heller das Rot dargestellt wird, desto stärker ist die Polarlicht-Aktivität.
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Diese aktuelle Grafik trägte den Namen CARISMA und steht für Canadian Array for Realtime Investigations of Magnetic Activity. Sie wird von der Seite des Canadian Space Science Data Portal (CSSDP) abgerufen. Die Grafik stellt das um einige ergänzende Daten versehene Polarlicht-Oval dar. Es wird fast in Real Time zur Verfügung gestellt und zeigt die aktuelle Polarlichtwahrscheinlichkeit durch eine farbliche Markierung des entsprechenden Bereichs an. Grün zeigt dabei die geringste, weiß die höchste Aktivität an. In der Grafik wird der magnetische Nordpol dargestellt. In ihm treffen die weißen Linien in der Bildmitte zusammen. Grundlage für die Voraussage ist die gemessene Störung des Erdmagnetfeldes aus Magnometerdaten in Nanotesla (nT). Die benutzten Magnetometer liegen ausschließlich in Kanada und den USA. Ihre Lage bildet eine Linie. Die einzelnen Standorte der Magnometer sind durch gelbe Punkte innerhalb des Oval gekennzeichnet. Die kleinen Grafiken oben links (Churchill Line) zeigen die triaxial angegebenen Magnetometerdaten dieser Magnometer. Die Nord-Süd-Komponente des Magnetfeldes ist in diesem Bereich mit X bezeichnet, die Ost-West-Komponente ist mit Y benannt und die vertikale Komponente ist als Z angegeben. Die untere, langgezogene Grafik (PACE LATITUDE) zeigt die zeitliche Entwicklung, sowie die Breite und Position der Jets seit Tagesbeginn an. Sie stellt also ergänzend zum Oval die errechnete Sichtbarkeit von Polarlichtern in einem 24 Stunden-Balkendiagramm dar. Die mit RISK bezeichnete Grafik gibt die Polarlichtwahrscheinlichkeit im Sichtbarkeitsovals an. Der angezeigte Wert muß schon recht hoch sein, um bei uns Polarlichter sehen zu können. Da zur Berechnung der Polarlichtwahrscheinlichkeit ausschließlich Magnetometerdaten aus Kanada und den USA verwendet werden, sind die Vorhersagen für Europa nur eingeschränkt brauchbar. Für ein in unseren Breiten sichtbares Polarlicht sollte das mindestens orange, besser gelb oder am besten weiß dargestellte Polarlicht-Oval bis möglichst nahe an die Grenze Deutschlands reichen.
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Wenn keine Grafik erscheint ist der Server der entsprechenen Institution gestört | Detaillierte Informationen zu Zeit- und Datumsangaben können Sie hier abrufen
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Weiterführende Dokumente
Die nachfolgend aufgeführtem Publikationen können Ihnen dabei helfen, die Informationen dieser Seite und der verwandten Seiten mit den aktuellen Sonnenbildern und dem Weltraumwetter noch besser zu verstehen. Es handelt sich bei den Artikeln des MPS und bei den Dokumenten aus der freien Enzyklopädie wikipedia um PDF-Dokumente, die Sie nur lesen können, wenn Sie über einen entsprechenden PDF-Reader verfügen. Die beiden Bände der Lehrbuchreihe Kleines Lehrbuch der Astronomie und der Astrophysik können sie online lesen oder ausdrucken. Wer über einen PDF-Drucker auf seinem System verfügt, kann sich die Bände auch damit ausdrucken und erhält so je Band ein eigenes PDF-Dokument, das er auf seinem PC speichern und lesen kann.
Das MPS (Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung) bietet auf Ihrer Homepage diverse populärwissenschaftliche Artikel an, die sich sehr gut lesen lassen und auch für Laien verständlich sind. Nachfolgend finden Sie einige direkte Download-Links auf Artikel, die sich mit der Sonne und dem Weltraumwetter beschäftigen. Polarlicht - Entstehung, Farben und Formen, Forschungen am MPAE (1.096 KB) Die Magnetosphäre der Erde - Übersicht, Polarlichter, Magnetische Stürme, Beiträge des MPS (506 KB) Das Weltraumwetter und seine Auswirkungen - Was ist Weltraumwetter, Sonnenwind, Sonnensturm, Magnetsturm, Auswirkungen auf biologische Systeme, Sonnenflares, Auswirkungen des Weltraumwetters. Andere kosmische Einflüsse, Vorhersage und Erforschung (1.167 KB) Sonnenwind und Weltraumwetter - Korona und Sonnenwind, Flares und Massenauswürfe, Unzuverlässige Wettervorhersage, Einwirkungen aus der Magnetosphäreauf die Ionosphäre, Einwirkungen aus der Ionosphäre auf die Thermosphäre, Gefahren für Mensch und Technik, Einflüsse durch kosmische Katastrophen, Suche nach Warnzeichen (426 KB) Sonnenatmosphäre, Sonnenwind, Sonnenaktivität - Aufbau der Sonnenatmosphäre, Sonnenflecken, Solare Magnetfelder, Aktive Sonne, Sonnenwind, Forschungen des MPAE (1.112 KB)
Die beiden nachfolgenden Links verweisen auf Artikel, die auf der Homepage der freien Enzyklopädie wikipedia erschienen sind und dort in der Liste der lesenswerten Artikel geführt werden. Die Sonne - Allgemeines, Aufbau, Physikalische Eigenschaften, Optische Erscheinungen und Beobachtung, Entwicklung der Sonne, Kosmische Umgebung, Erforschung der Sonne, Kulturgeschichte (5.366 KB) Die Sonnenflecken - Entstehung, Klassifizierung, Zyklen, Breiteneffekt, Quantifizierung, Geschichte (2.393 KB)
Die beiden nachfolgend genannten Links verweisen auf zwei Bände der Lehrbuchreihe Kleines Lehrbuch der Astronomie und Astrophysik von Herrn Mathias Scholz. Die Lehrbuchreihe wendet sich schwerpunktmäßig an Schüler der Abiturstufe und ihre Lehrer, Studenten der ersten Studienjahre und an Hobbyastronomen, die mehr wissen wollen über die Sonne, die sie in ihren Amateur-Teleskopen beobachten. Die beiden verlinkten Bände sind teilweise allgemeinverständlich geschrieben, einige Abschnitte erfordern aber mathematische Kenntnisse auf Abiturniveau, um die komplexen Sachverhalte verstehen zu können. Bilder und Grafiken ergänzen die Texte. Band 12 - Die Sonne als Stern - Eigenschften, Sonnenatmosphäre, innerer Aufbau, Energieerzeugung Band 13 - Aktive Sonne - Sonnenflecken, Flares, koronale Massenauswürfe, Aktivitätszyklus, Sonnenwind
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