Libration

 

zur Startseite gehen
Logfile-Report Vormonat Webstatistik aktueller Monat
 Home   Vorstellung   Hinweise   News   Webstatistik   Astro-Tools   Links   Gästebuch   Kontakt   Disclaimer   Impressum

Volltextsuche

  Himmel aktuell 
Himmel  /  Sonne / Planetarium

  Monatshimmel 
Beschreibung Fixsternhimmel
Planetensichtbarkeit
Konstellationen und Ereignisse
Sonne / Mond
Merkur / Venus / Mars
Jupiter / Saturn / Uranus / Neptun
Zwergplaneten / Planetoiden
Kometen / Sternschnuppen
Nachthelligkeit durch den Mond

  Beobachtung 
Jahresvorausschau
Beobachtungsberichte
Fixsternhimmel im Jahreslauf
Teleskop- und Fernglasobjekte

  Die Ausrüstung 
Meine Ausrüstung
10” TS-Orion Dobson
8’’ Hofheim Reisedobson
Justieranleitung
Tuningmaßnahmen
Okularbewertung / Astrofilter
Tipps für Ihre Ausrüstung

  Einsteiger / Grundlagen 
Einsteigerecke
Mondfinsternis
Sonnenfinsternis
Infos über Sterne
Das Sonnensystem
Universum / Milchstraße
Himmelsorientierung
Koordinatensysteme
Nordstern / Asterismus
Sternbildbeschreibungen
Sternkarten und Sternbilder
Kulminationshöhe des Mondes
Dark Sky + Lichtverschmutzung

  Astrowetter 
Wetter- und Wolkenvorhersage

 

Libration
Wir sehen etwa 60 Prozent der Mondoberfläche

Während eines Umlaufes des Mondes um die Erde dreht sich der Mond auch einmal um seine eigene Achse. Dadurch hat noch kein Mensch die Rückseite des Mondes von der Erde aus sehen können. Der Mond zeigt uns immer nur die uns zugewandte Seite. Bei seinem Lauf um die Erde und um sich selbst gerät der Mond aber immer ein wenig aus dem Takt, weil seine Bahngeschwindigkeit ungleichförmig verläuft. Dadurch schwingt der Mond ein wenig hin und her. Das nennt man Libration in der Länge. Nun ist die Mondachse aber auch noch etwa 6,5° aus der Bahnebene gekippt. Dadurch zeigt er uns mal ein wenig mehr von seiner Nordhalbkugel und mal ein wenig mehr von seiner Südhalbkugel. Dies kann man in etwa mit den Jahreszeiten auf der Erde vergleichen. Diesen Effekt nennt man dann Libration in der Breite. Im Ergebnis der beiden Librationsbewegungen können wir deshalb etwa 60% der Mondoberfläche sehen.

Durch die Libration in Breite kann man bis zu 6,5° über den Nord- oder Südpol des Mondes hinwegsehen. Sie ergibt sich aus der Summe der Neigungen von Mondbahn und Mondachse.
Durch die Libration in Länge kann man bis zu 7° hinter den Ost- oder Westrand des Mondes blicken. Sie ergibt sich aus der variierenden Bahngeschwindigkeit.

Libration

Libration Nord:

Sie ist bei größter Südbreite erreicht  und die Nordhalbkugel des Mondes  ist uns ein klein wenig mehr zugedreht

Libration Süd:

Sie ist bei größter Nordbreite erreicht und die Südhalbkugel des Mondes ist uns ein klein wenig mehr zugedreht

Libration West:

Der Westrand des Mondes ist uns zugekehrt,  das Mare Crisium (X in der Grafik) zeigt sich randfern während das Mare Smythii sichtbar wird

Libration Ost:

Der Ostrand des Mondes ist uns zugekehrt und das Mare Crisium (X in der Grafik)  rückt an den Westrand während sich im Osten der Ringwall Grimaldi randfern zeigt und das Mare Orientale gut sichtbar wird

Grafik angefertigt mit Redshift

Eine Seite zurück            Seitenanfang            Eine Seite vor