Großer Bär

 
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Großer Bär - Ursa Major - Ursae Majoris - UMa
Deutscher Name - Lateinischer Name - Lateinisches Genitiv - Abkürzung

Das Sternbild Großer Bär ist eines der bekanntesten Sternbilder des nördlichen Sternhimmels. Es grenzt im Norden an den Drachen und die Giraffe, im Westen an die Giraffe und den Luchs, im Süden an den kleinen Löwen, den Löwen und die Jagdhunde sowie im Osten an das Haar der Berenike, die Jagdhunde, den Bärenhüter (Rinderhirte) und den Drachen. Das Sternbild Großer Bär ist auf die Flächengröße bezogen das drittgrößte Sternbild des gesamten Himmels. Es enthält 19 Sterne heller als 4. Größe. In den sehr dunklen und klaren Nächten des späten Winter und des beginnenden Frühling steht Ursa Major so hoch am Himmel, daß man den ganzen Bären mit seinem Kopf und den Vorder- sowie den Hintertatzen sehr schön wahrnehmen kann. Die sieben Hauptsterne des Großen Bären bilden ein Asterismus, das als Großer Wagen bekannt ist. Mit Hilfe dieses Großen Wagen kann man den Nordstern (Polaris) sehr leicht finden. Das Sternbild Großer Bär enthält eine Gruppe von Galaxien des lokalen Superhaufens, von denen aber nur wenige in Amateurteleskopen gesehen werden können. Auch der Doppelstern Xi UMa, bestehen aus den beiden Sternen Mizar und Alkor ist im Sternbild Großer Bär beheimatet. Ursa Major ist eines der Sternbilder, die bereits von Ptolemäus (140 n. Chr.) aufgelistet wurden. Es ist bekannt daß die nordamerikanischen Indianer und einige andere Völker in Ursa Major einen Bären sahen. In Europa sah man in dem Sternbild einen Wagen oder auch eine Kutsche, in Frankreich  dagegen eine Stielpfanne. Die Araber und andere Völker erkannten in Ursa Major einen Sarg oder eine Bahre und für die Chinesen stellte das Sternenmuster des Großen Wagen einen Löffel dar, der im Sommer eintaucht und im Winter auskippt. Im englischsprachigen Raum wird der Große Wagen häufig als Big Dipper, also als Große Schöpfkelle, bezeichnet. In der ursprünglichen griechischen Mythologie sahen die Griechen in den drei Deichselsternen die Äpfel, welche die ewige Jugend spendeten. Später wurde das Sternbild in der griechischen Mythologie mit dem Sagenkreis um Kallisto in Verbindung gebracht, die nach einer verbotenen Affäre mit Zeus in eine Bärin verwandelt und an den Himmel verbannt wurde.

Das Sternbild Großer Bär bedeckt am Firmament eine Fläche von 1.280 Quadratgrad. Es erreicht seine größte Höhe über dem Horizont jedes Jahr im März gegen Mitternacht (MEZ).

Das Sternbild Großer Bär ist nördlich von 62° geographischer Breite zirkumpolar, südlich von -17° dagegen nicht mehr als vollständiges Sternbild sichtbar. Sein Deklinationsbereich erstreckt sich von 28° Nord bis 73° Nord.

Sternkarte Sternbild Großer Bär
Beobachtungsberichte: M 81+M 8+NGC 3077 - M 101
DeepSky-Objekte bis 9. Größenklasse: M 81 - M 101 - M 82 - M 97
Himmelsansicht für den Monat der höchsten Stellung am Himmel gegen Mitternacht (MEZ)

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