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Kleiner Löwe - Leo Minor - Leonis Minoris - LMi Deutscher Name - Lateinischer Name - Lateinisches Genitiv - Abkürzung
Das Sternbild Kleiner Löwe ist ein unscheinbares, kleines Sternbild des nördlichen Himmels. Leo Minor grenzt im Norden an den Großen Bären, im Westen an den Luchs, im Süden an den Löwen sowie im Osten an den Großen Bären. In den meisten Sternatlanten besteht es zumeist aus zwei, manchmal aber auch aus drei mit Linien verbundenen Sternen. Kein Stern ist heller als 4 mag scheinbare Helligkeit. Ungewöhnlich an diesen Sternbild ist, daß es keinen Stern Alpha gibt. Dies ist auf ein Versehen des englischen Astronom Francis Baily zurück zu führen. Er hat hat den Sternen im Jahr 1845 ihre griechischen Buchstaben zugeordnet und dabei den Stern Alpha Minoris schlicht vergessen. Das Sternbild Kleiner Löwe wurde 1687 von dem polnischen Astronom Johannes Hevelius eingeführt. Im Altertum war dieses Sternbild nicht bekannt, weshalb ihm auch jegliche Mythologie fehlt. In den Grenzen des Sternbild Kleiner Löwe gibt es keine interessanten Himmelsobjekte zu beobachten, außer ein paar Veränderliche Sterne, die aber alle relativ dunkel sind und daher mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmbar am Himmel stehen. Ihre scheinbaren Helligkeiten ligen um die 8 mag.
Das Sternbild Kleiner Löwe bedeckt am Firmament eine Fläche von 232 Quadratgrad und erreicht seine größte Höhe über dem Horizont jedes Jahr im Februar/März gegen Mitternacht (MEZ).
Das Sternbild Kleiner Löwe ist nördlich von 67° geographischer Breite zirkumpolar, südlich von -48° dagegen nicht mehr vollständig sichtbar. Der Deklinationsbereich des Sternbild erstreckt sich von 23° Nord bis 41° Nord.
Sternkarte Sternbild Kleiner Löwe Beobachtungsberichte: keine vorhanden DeepSky-Objekte bis 9. Größenklasse: keine vorhanden Himmelsansicht für den Monat der höchsten Stellung am Himmel gegen Mitternacht (MEZ)
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